Fußball-Oberliga: Die „Söhne Saarbrückens“ gastieren in Salmrohr

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Szene aus der letzten Partie in Wirges. Der Einsatz von Daniel Petersch (Nr. 19) gegen Saar 05 ist fraglich. Links Julian Bidon

Bildquelle: Ferdinand Kinkel

SALMROHR. Das erste Heimspiel im neuen Jahr wird das vielleicht schwierigste, was Fußball-Oberligist FSV Salmrohr bis zum Saisonende bestreiten muss. Zu Gast im Salmtalstadion am morgigen Samstag (15.30 Uhr) ist Aufsteiger Saar 05 Saarbrücken, der überraschend punktgleich mit dem Liga-Topfavoriten SC Hauenstein auf dem zweiten Tabellenplatz liegt.

47 Punkte haben die Saarländer, die sich „Söhne Saarbrückens“ nennen, bisher gesammelt – 14 mehr als der FSV. Wenn die Gastgeber also nach oben noch etwas bewegen wollen, dann ist ein Dreier Pflicht. Trainer Paul Linz freilich will von solchen Überlegungen nichts wissen. Sein Lieblingsspruch war in allen Trainerjahren: „Immer schön den Ball flach halten.“ Dies umso mehr, als sich seine Mannschaft gegen die Saarländer wegen vieler Verletzungs- und Krankheitsprobleme praktisch von selbst aufstellt. „Am Donnerstag hatte ich noch 13 Feldspieler im Training“, sagt Linz, „ich hoffe, bis zum Samstag kommen noch ein paar hinzu.“

Zu den möglichen Ausfällen bei den Salmtalern zählt auch Daniel Petersch, einer der Schlüsselspieler im taktischen Konzept von Linz. Die Misere trifft aber nicht nur die Feldspieler, auch Torhüter Daniel Ternes laboriert wie einige andere Akteure an einer Grippe. Sollte er nicht rechtzeitig fit werden, stünden Karl-Heinz „Kalle“ Kieren vor einem unerwarteten Comeback.

Die eigenen personellen Probleme sind ein Faktor, der Linz zu denken gibt. Der zweite ist die unbestrittene Qualität der Gäste. Für den Salmrohrer Coach stellt der Neuling die spielstärkste Mannschaft, die aber nicht nur deshalb ganz oben steht. „Das ist ein richtiger Haufen“, sagt Linz, die spielen praktisch mit derselben Truppe, die im Vorjahr mit riesigem Vorsprung Verbandsliga-Meister im Saarland wurde.“ Saar 05 hat in der gesamten Saison erst zwei Spiele verloren und ein glänzendes Torverhältnis (40:16). Für die Ausgeglichenheit des Teams spricht, dass es trotz der Offensivqualität keinen überragenden Knipser gibt. Mehr als zehn Spieler haben bereits getroffen. „Wir werden höllisch aufpassen und sehr gut spielen müssen, wenn die Punkte im Salmtal bleiben sollen“, sagt Linz.

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