Die Narren sind los IV – Offizielle Bilanz der Polizei

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Bildquelle: lokalo.de

TRIER. Die Polizei Trier ist insgesamt zufrieden mit dem Verlauf der Weiberfastnacht in der Trierer Innenstadt. Nachfolgend die offizielle Mitteilung:

Nach den positiven ersten Zwischenbilanzen am frühen Nachmittag wurde es im weiteren Verlauf der Feierlichkeiten auf dem Trierer Hauptmarkt und der Innenstadt dann doch etwas ungemütlicher. Mit zunehmendem Alkoholpegel der feiernden Jecken mussten Polizei und Rettungsdienste – wie nicht anders zu erwarten – verstärkt in den Einsatz.

Mehrere ältere Jugendliche und junge Erwachsene mussten die Hilfe der Rettungssanitäter in Anspruch nehmen, weil sie zu tief in die (Plastik-)Flasche geschaut hatten.
Acht von ihnen mussten dem Behandlungsplatz in der Toni-Chorus-Halle zugeführt werden. Spitzenreiter war ein 19-jähriger junger Mann mit einem Atemalkoholpegel von 2,45 Promille.

Die meisten konnten nach einer ersten Behandlung in die Obhut ihrer Eltern entlassen werden oder den Heimweg selbstständig antreten. Einige Behandlungsbedürftige mussten unmittelbar zur Versorgung in Trierer Krankenhäuser eingeliefert werden.

Darüber hinaus hatte die Polizei alle Hände voll zu tun, um sich anbahnende Auseinandersetzungen zu verhindern. In 13 Fällen konnte sie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Beleidigungen nicht mehr verhindern und musste strafverfolgend eingreifen.

Die Bilanz der Polizei bis 18:30 Uhr:

13 Strafanzeigen
8 Platzverweise
2 Ingewahrsamnahmen
8 Inobhutnahmen Jugendlicher
26 Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz.

Die meisten der geschätzt 700 Feiernden haben sich jedoch diszipliniert und fastnachtstypisch verhalten.

„Insgesamt sind wir mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. Unsere Befürchtungen, die Alkohol- und Gewaltexzesse von 2012 könnten sich wiederholen, haben sich glücklicherweise nicht bestätigt. Hierzu hat ganz sicher auch unser Präsenzkonzept wesentlich beigetragen. Wir hatten starke Einsatzgruppen auf und um den Hauptmarkt platziert, um schnell deeskalierend intervenieren zu können,“ sagt der Einsatzleiter der Polizei, Polizeioberrat Rainer Nehren.

Die große Fete verlagert sich am Abend in die zahlreichen Gaststätten und Kneipen der Stadt.

Blick auf den Hauptmarkt am Nachmittag – Die in die Kritik geratenen Freilufttoiletten scheinen verschwunden

704a11698d63ce2a5e1da14cdacfe881-1Im Einsatzzentrum der Feuerwehr und des Jugendschutzes in der Toni-Chorus-Halle am Berufsschulzentrum ist die Lage entspannt.

Polizei-Update 15.46 Uhr:
„Mittlerweile mehrere stark alkoholisierte Jugendliche, die vom Rettungsdienst betreut werden müssen.“

Polizei-Update 15.57 Uhr:
„Leider sind immer mehr stark alkoholisierte junge Menschen festzustellen. #PolizeiTrier muss bei mehreren Auseinandersetzungen eingreifen“

Polizei-Update 16.08 Uhr:
„#PolizeiTrier bekommt leider immer mehr zu tun. Alkoholisierung schlägt bei einigen in Aggression um. Passt auf euch und eure Begleiter auf.“

Polizei-Update 16.56 Uhr:
„Musik ist aus, Fete vorbei. Leider doch ein paar Schlägereien – schade dass diese Narren spinnen #PolizeiTrier wünscht guten Heimweg.“

Polizei-Update 17.07 Uhr:
„Wer jetzt oder später nach Hause fährt, sollte nüchtern sein. #PolizeiTrier macht natürlich auch Alkoholkontrollen!“

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