WITTLICH – Die Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Trier haben am Montagmorgen eine großangelegte Geschwindigkeitsüberwachung durchgeführt.
Auf der Bundesautobahn A1 bei Wittlich, nahe der Römischen Villa in Fahrtrichtung Koblenz, gerieten die Autofahrer ins Visier der Beamten. In dem dortigen Baustellenbereich gilt aufgrund der verengten Verkehrsführung eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h. Die Bilanz nach viereinhalb Stunden Einsatzzeit wirft Fragen zum Sicherheitsbewusstsein der Verkehrsteilnehmer auf.
Hohe Beanstandungsquote und drohende Fahrverbote
Die Auswertung der Daten zeichnet ein deutliches Bild der Situation vor Ort. Insgesamt passierten 4086 Fahrzeuge die Messstelle, von denen die Beamten 1666 beanstanden mussten. Dies entspricht einer Quote von exakt 40 Prozent. Für einen Großteil bleibt es bei Verwarnungen, doch 145 Autofahrer müssen mit Fahrverboten und Punkten im Fahreignungsregister rechnen. Der Spitzenreiter passierte den sensibzen Bereich mit 177 km/h. Er überschritt das Limit damit um fast 100 km/h.
Gravierende Fahrbahnschäden führten zu Baustelle
Die Notwendigkeit des Tempolimits resultiert aus gravierenden Fahrbahnschäden der jüngsten Vergangenheit. Extremtemperaturen von über 40 Grad führten vorletzte Woche zu gefährlichen Aufwölbungen der Fahrbahnplatten. Nach einer Notinstandsetzung unter Vollsperrung wird nun geprüft, ob der gesamte Abschnitt saniert werden muss. Da Baustellen zu den unfallträchtigsten Zonen gehören, kündigte die Polizei im Hinblick auf das aktuelle Kontrollergebnis bereits weitere Kontrollen zum Schutz der Straßenwärter an.














