Diesel-Alarm auf der Mosel: Verunreinigung erreicht deutsche Uferseite bei Oberbillig

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Foto: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild

MERTERT/TRIER – Am heutigen Sonntagabend, 08.03.26, wurde der Wasserschutzpolizei Trier eine signifikante Gewässerverunreinigung im Bereich des Hafens Mertert (Luxemburg) gemeldet.

Ersten Erkenntnissen zufolge gelangte eine größere Menge einer ölhaltigen Substanz aus dem Hafenbecken direkt auf die Mosel. Die Wasserschutzpolizei Trier wurde über die Schleuse Grevenmacher über den Vorfall informiert. Die Verunreinigung, bei der es sich vermutlich um Dieselkraftstoff handelt, dehnte sich flussabwärts bis nach Oberbillig aus.

Sofortmaßnahmen zur Schadensbegrenzung

Um eine weitere Ausbreitung des Treibstoffs zu verhindern, reagierte die Feuerwehr Mertert mit der Ausbringung einer Öl-Sperre. Diese Maßnahme erforderte eine vorübergehende Sperrung der Hafeneinfahrt für den gesamten Schiffsverkehr. Auf deutscher Seite beobachtete die Freiwillige Feuerwehr der VG Konz die Lage kontinuierlich. Bisher liegen keine gesicherten Daten über die exakte Menge des ausgetretenen Kraftstoffs vor.

Polizeiliche Ermittlungen zur Unfallursache

Die luxemburgische Polizei hat die Sachverhaltsaufnahme am Ursprungsort übernommen. Da sich der Hafen Mertert auf luxemburgischem Staatsgebiet befindet, führen die dortigen Behörden die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache. Die Identifizierung der Austrittsstelle ist derzeit zentraler Bestandteil der polizeilichen Arbeit. Die zuständigen Stellen prüfen zudem mögliche ökologische Folgen für den betroffenen Flussabschnitt.

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