RLP: Lokführer mit Laserpointer geblendet – Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

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Roter Laserstrahl trifft nachts die Frontscheibe eines fahrenden Zuges, aufgenommen aus der Perspektive des Lokführers, mit unscharfem Zug im Hintergrund auf den Gleisen.
Symbolbild: Laserstrahl trifft die Frontscheibe eines Zuges – die Blendung kann für Lokführer und Fahrgäste lebensgefährlich werden.

Unbekannte blenden Lokführer auf der Bahnstrecke zwischen Mainz und Worms. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr.

MAINZ-BINGEN. Auf der Bahnstrecke zwischen Mainz und Worms ist zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen: Unbekannte blendeten auf Höhe Guntersblum (Landkreis Mainz-Bingen) einen Lokführer mit einem Laserpointer.

Nach Angaben der Polizei klagte der betroffene Lokführer über Schmerzen am Auge. Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die erhebliche Gefährdung für Lokführer und Fahrgäste hin.

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt ein – unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Laserpointer-Attacken auf Triebfahrzeugführer gelten als besonders riskant: Bereits eine kurze Blendung kann zu vorübergehender Orientierungslosigkeit oder Sehbeeinträchtigungen führen. Gerade im Bahnverkehr können solche Eingriffe gravierende Folgen haben.

Zeugen gesucht

Die Ermittler bitten Zeugen, die in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Bereich der Bahnstrecke zwischen Mainz und Worms, insbesondere auf Höhe Guntersblum, verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich bei der Bundespolizei zu melden.

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