40 Jahre UNESCO-Welterbe Trier: Große Eröffnungsveranstaltung in der Konstantin-Basilika

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Foto: GDKE / mo2design GmbH M. Olma

TRIER – Den Beginn des Jubiläumsjahres „40 Jahre UNESCO-Welterbe Römische Denkmale, Dom St. Peter und Liebfrauenkirche in Trier“ bildet die öffentliche Eröffnungsveranstaltung am 31. Januar 2026 um 18 Uhr in der Konstantin-Basilika Trier, dem ehemaligen Audienzsaal der römischen Kaiser mit seiner einzigartigen Raumwirkung.

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kultur, Kirche und Stadtgesellschaft leiten mit ihren Grußworten das Jubiläum ein.

Höhepunkt des Eröffnungsabends ist die Premiere der anlässlich des Jubiläums neu kreierten Laser-, Licht- und Rauminszenierung des international tätigen Lichtkünstlers Manfred „Ollie“ Olma, u. a. verantwortlich für die Lichtgestaltung des Deutschen Filmpreises 2024 und zahlreicher weiterer renommierter Großevents und Bühnenshows weltweit.

Der monumentale Innenraum der Konstantin-Basilika verwandelt sich dabei in einen Ort zeitgenössischer Lichtkunst, die mittels modernster Lasertechnik die Besuchenden mitnimmt auf eine ästhetisch reizvolle, visuelle Zeitreise durch die 2000jährige Geschichte der Welterbemonumente Trier – musikalisch begleitet auf der gewaltigen Basilika-Orgel durch den Kirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirchengemeinde Trier Herrn Martin Bambauer.

Der Einlass zum Festakt am 31. Januar um 18 Uhr erfolgt in der Reihenfolge der Ankunft (nach der Platzverfügbarkeit in der Basilika). Diese Lichtkunstinstallation wird nach dem offiziellen Eröffnungsakt am Eröffnungsabend noch bis 22:00 Uhr sowie die komplette Folgewoche vom 1. bis 8. Februar 2026 täglich in den Abendstunden durchgehend öffentlich zu sehen sein (So 17:00–22:00 Uhr, Mo–Do 17:00–21:00 Uhr, Fr–So 17:00–22:00 Uhr). Der Eintritt ist frei!

Mit diesem Jubiläum würdigen wir vier Jahrzehnte gemeinsamer Verantwortung für den Erhalt, die Pflege und die Vermittlung dieser einzigartigen Welterbestätte. Die Veranstaltung bildet den feierlichen Auftakt zu einem Jahr, das ganz im Zeichen des Welterbejubiläums steht.

In Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde „Zum Erlöser“ Trier.

DIE WINTERLOUNGE

Begleitend zur Jubiläumsveranstaltung „40 Jahre UNESCO-Welterbe Trier“ lädt eine winterliche Open-Air-Winterlounge auf dem Vorplatz der Konstantin-Basilika dazu ein, den Besuch der eindrucksvollen Lichtkunstinstallation in der Basilika in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen. Hier kann man sich bei warmer Beleuchtung, heißen und kalten Getränken, kleinen Speisen und guten Gesprächen aufwärmen, verweilen und das abendliche Flair vor der Fassade des römischen Monumentalbaus genießen. Ein ergänzendes kleines Begleitprogramm mit musikalischen und künstlerischen Beiträgen sorgt zusätzlich für lebendige Akzente. So wird die Winterlounge zu einem gemütlichen Treffpunkt, an dem Kunst, Genuss und Begegnung auf besondere Weise zusammenkommen.

31.01.2026, 18.00 Uhr – Wolfgang Prinz

01.02.2026, 18.00 Uhr – Marco Dühr

02.02.2025, 18.00 Uhr – Isabell „Easy Krohn“

03.02.2026, 18.00 Uhr – Achim Weinzen

04.02.2026, 18.00 Uhr – Chis Marzi

05.02.2026, 19.00 Uhr – Frank Rohles

06.02.2026, 18.00 Uhr – Rainer Wollmann & Thomas Esch

07.02.2026, 18.00 Uhr – Wollmann & Brauner

08.02.2026, 18.00 Uhr – Reif

Öffnungszeiten: 31.01. 18:00–22:00 Uhr, 01.02. bis 08.02. täglich 17:00–22:00 Uhr.

In Kooperation mit der Brasserie ZUR SIM Trier und der Stadt Trier.

SPECIALS

»»medienkunstcontainer trier

Auch der »»medienkunstcontainer trier auf dem Konstantinplatz wird anlässlich des Jubiläums neu bespielt. In einem Mapping-Kunstwerk transformiert und abstrahiert Jonas Schöner (Saarbrücken) bekannte Trierer Welterbemonumente digital und eröffnet damit neue zeitgenössische Perspektiven auf das kulturelle Erbe der Stadt. Die historischen Bauwerke erfahren dabei eine moderne Übersetzung, in der Vergangenheit und Gegenwart, Zerstörung, Verfall und Erhalt miteinander verschränkt werden. Geschichte wird im Digitalen als wandelbarer, gegenwärtiger Raum sichtbar.

In Kooperation mit dem »»generator | medienkunstlabor Trier der Universität Trier.

Offener Kryptoportikus am 05.02.

In der unmittelbaren Nähe zur Basilika befindet sich ein unterirdischer antiker Raum, der als materielles Zeugnis der Stadtgeschichte noch vor der Errichtung der Basilika bis heute existiert. Der unterirdische Gang gehörte zur gehobenen Gartenarchitektur einer Stadtvilla, die dem kaiserlichen Neubau weichen musste. Das Team der unteren Denkmalschutzbehörde bietet die seltene Möglichkeit, den historischen Gang zu besichtigen. Nach einer fachlichen Einführung können Sie den Raum selbst entdecken.

Donnerstag, 05.02.2026, 17–18.30 Uhr (letzter Einlass: 18.15 Uhr)

Treffpunkt: Platz neben der Basilika

In Kooperation mit der Stadt Trier, Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz.

Foto: GDKE / mo2design GmbH M. Olma

HINTERGRUNDWISSEN: Der Lichtdesigner Manfred „Ollie“ Olma

Für die Lichtinstallation im Inneren der Konstantin-Basilika konnte die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz den international tätigen Lichtdesigner Manfred „Ollie“ Olma gewinnen. Die Ursprünge seines Unternehmens mo2 design mit Firmensitz in Köln reichen zurück bis in die 80er Jahre. Seitdem haben sich Herr Olma und sein Team eine hohe Reputation im Gebiet Lichtgestaltung und Design erarbeitet, was sich in seiner hochkarätigen Referenzliste widerspiegelt. Diese liest sich als ein Who-is-who großer Musikstars, bekannter Bühnen- und Fernsehshows und prestigeträchtiger Veranstaltungen wie Bon Jovi, Tina Turner, Scorpions, Lindenberg, Maffay, Silbereisen, Genial Daneben, Wer wird Millionär, Deutscher Filmpreis, Olympia 2024 und noch vieler weiterer (https://mo2.de/mo2-de/historie/). Als Visionär, der besondere Herausforderungen schätzt, haben ihn die einzigartigen Monumente der Welterbestätte Trier sofort in ihren Bann gezogen – gekoppelt mit der anspruchsvollen Aufgabe, alle neun zum Trierer Welterbe gehörigen Bauten an einem einzigen Ort, dem gigantischen Innenraum der Konstantin- Basilika mit seinen enormen Dimensionen, spannungsgeladen, ästhetisch eindrucksvoll und gleichzeitig mit wissenschaftlich fundiertem, historischem Wissen hinterlegt zu einem kraftvollen künstlerischen Auftakt des Jubiläumsjahrs zu vereinen.

 

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