NEUNKIRCHEN/SAARBRÜCKEN – Die Neunkircher Innenstadt war in den ersten Januarwochen Schauplatz einer besorgniserregenden Serie von Brandstiftungen.
Im Fokus der Täter stand dabei insbesondere die Christuskirche am Unteren Markt. Zwei der insgesamt drei Taten ereigneten sich im Eingangsbereich des Gotteshauses, wobei Brandbeschleuniger zum Einsatz kamen. Die örtliche Polizeiinspektion arbeitete unter Hochdruck, um eine Eskalation der Lage zu verhindern.
Koordinierte Durchsuchungen führen zur Festnahme
Der entscheidende Erfolg gelang den Ermittlern am heutigen Mittwoch. In einer eng abgestimmten Aktion zwischen der Polizei Neunkirchen und der Brandabteilung des Landeskriminalamtes konnte ein 45-jähriger Mann identifiziert werden. Bei den heute durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Beamten belastendes Beweismaterial. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen und wird nun einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Politische Anerkennung für die Polizeiarbeit
Innenminister Reinhold Jost würdigte das Vorgehen der Landespolizeidirektion als „motiviert und engagiert“. Die zügige Festnahme sei das Ergebnis einer professionellen und disziplinübergreifenden Zusammenarbeit. Während der Beschuldigte nun mit einem Verfahren wegen schwerer Brandstiftung rechnen muss, übernimmt die Staatsanwaltschaft Saarbrücken die weitere Kommunikation zum laufenden Verfahren.
















