TRIER. Die Berufsfeuerwehr hat am frühen Samstagmittag vier Ruderer aus der Mosel gerettet. Ein Frachtschiff hatte das Boot der Wassersportler zwischen Konrad-Adenauer-Brücke und Staustufe zum Kentern gebracht, die vier Ruderer trieben daraufhin in der Mosel (lokalo.de berichtete).
Ein Jogger und ein Schleusenwärter beobachteten die Havarie und alarmierten über den Notruf die Feuerwehr. Die im Wasser treibenden jugendlichen Ruderer wurden von der Wasserrettung der Berufsfeuerwehr mit dem Mehrzweckboot „St. Barbara“ aus der Mosel gerettet und am Ufer zunächst vom Rettungsdienst untersucht und anschließend mit Verdacht auf Unterkühlung zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr schleppte das Ruderboot anschließend zum Anleger des Rudervereins.
Der Einsatz eines alarmierten Rettungshubschraubers war nicht mehr nötig, auch die alarmierte Drohneneinheit der Freiwilligen Feuerwehr Irsch konnte den Einsatz auf der Anfahrt abbrechen. Während des laufenden Einsatzes war die Mosel für die Schifffahrt gesperrt, am Pacelliufer kam für kurze Zeit zu leichten Verkehrsbehinderungen durch Einsatzfahrzeuge.
Im Einsatz waren die Wasserrettung und der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr und die Taucherstaffel, A- und B-Dienst der Berufsfeuerwehr als Führungspersonal mit insgesamt rund 30 Einsatzkräften sowie die DLRG Trier und die Polizei und Wasserschutzpolizei Trier. (Quelle: Stadt Trier)
















