Rheinland-Pfalz investiert Millionen in die Drohnen-Abwehr

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Netzkanonen gehören zur Technik, mit der Drohnen abgewehrt werden können. Foto: Boris Roessler/dpa

MAINZ – Rheinland-Pfalz investiert rund sieben Millionen Euro in Technik zur Abwehr illegaler Drohnen.

Etwa 2,6 Millionen habe das Land bereits in die Hand genommen, die übrige Summe werde voraussichtlich im nächsten Jahr ausgegeben, sagte Innenminister Michael Ebling (SPD) in Ingelheim.

Das Geld fließt vor allem in Systeme zur Erkennung, Verifizierung und Abwehr bedrohlicher Drohnen. Dazu gehören hochauflösende Kamerasysteme, sogenannte Jamming-Gewehre zur Blockade von Funksignalen, Netzwerferpistolen und KI gesteuerte Zielsysteme zum Abschießen von Drohnen.

Gefahr von Drohnen? Rheinland-Pfalz will sich wappnen und investiert Millionen in neue Abwehrtechnik.Boris Roessler/dpa

In den ersten elf Monaten dieses Jahres seien rund 350 Drohnen und ähnliche Objekte gesichtet worden, berichtete die Polizei. Über kritischer Infrastruktur waren dem Ministerium zufolge allein in den ersten zehn Monaten 47 Drohnenflüge registriert worden, darunter häufiger solche über militärischen Anlagen.

In zehn dieser Fälle sei ein verantwortlicher Drohnenfernpilot festgestellt worden. Eine der illegal fliegenden Drohnen sei abgewehrt worden. Illegale Drohnen könnten auch eine Gefahr für Großveranstaltungen sein, betonte Ebling.

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