Weihnachtssingen bei Eintracht Trier steht für Gemeinschaft und Engagement

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Foto: SCT

Moselstadion Trier. Wenn Fußball mehr ist als 90 Minuten, wenn ein Verein zum Treffpunkt für Generationen wird und wenn Gemeinschaft lauter klingt als jeder Gesang – dann ist Weihnachtssingen bei Eintracht Trier. Am vergangenen Samstag zeigte sich einmal mehr, warum dieses Fest längst einen festen Platz im Trierer Veranstaltungskalender hat: als besinnlicher, familiärer und zugleich stimmungsvoller Jahresabschluss – für Groß und Klein, für Fans und Freunde, für den guten Zweck.

Rund 1.000 Besucherinnen und Besucher kamen ins Moselstadion, um gemeinsam das 8. Eintracht-Trier-Weihnachtssingen zu feiern. Schon beim Betreten des Geländes lag diese besondere Mischung aus Vorfreude, Vertrautheit und Gemütlichkeit in der Luft. Lichterketten, lachende Gesichter, dampfende Becher – im Ambiente des altehrwürdigen Moselstadions.

Musikalisches Programm begeistert

Musikalisch setzte der Abend starke Akzente. Ein absolutes Highlight war einmal mehr der Kinderchor des HORT Trier Nord. Mit beeindruckender Freude und spürbarer Begeisterung rissen die jungen Sängerinnen und Sänger das Publikum mit. Spätestens beim letzten Lied, „Feliz Navidad“, als im Publikum unzählige Sprühkerzen entzündet wurden, lag ein Moment stiller Gänsehaut über dem Moselstadion.

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Auch Benni Hohenester überzeugte mit einem starken Auftritt, der Ruhe und Emotion in seinem einzigartigen Stil perfekt verband. Und als Michael Palm zum Abschluss noch einmal als Elvis die Bühne betrat, verwandelte sich das Moselstadion endgültig in einen Ort ausgelassener Weihnachtsfreude. Mitsingen, Mitklatschen, Mitlachen – das ist das Weihnachtssingen von Eintracht Trier.

Für Leib, Seele – und den guten Zweck

Dass dieser Abend rundum gelungen war, lag auch an der hervorragenden Organisation. Kulinarisch blieben keine Wünsche offen: Waffelstand, Würstchen, Pommes und der beliebte Glühviez sorgten für wohlige Wärme von innen. Überall wurde geplaudert, gelacht – ein echtes Beisammensein, wie man es sich in der Vorweihnachtszeit wünscht.

Ein weiterer Höhepunkt: die große Tombola. Mit über 5000 verkauften Losen zeigte sich eindrucksvoll, wie groß die Spendenbereitschaft der Eintracht-Familie ist. Zusammen mit den Versteigerungen exklusiver Fanartikel kam eine Spendensumme von rund 7000 Euro zusammen. Geld, das direkt dort ankommt, wo es gebraucht wird: beim HORT Trier Nord, im Haus Maria Goretti und an der Martin-Luther-King-Schule in Traben-Trarbach.

Ein Abend mit Haltung

Was dieses Weihnachtssingen so besonders macht, ist nicht nur die Stimmung, sondern das außergewöhnliche Engagement der Veranstalter, allen voran des Supporters Club Trier 2001. Hier wird nicht nur organisiert, sondern gelebt, was Eintracht Trier ausmacht: Verantwortung übernehmen, regional helfen, Zusammenhalt zeigen.

Ein rundum gelungener Jahresabschluss – eintrachtig, warm, familiär und eine lebendiger Fanszene die eindrucksvoll zeigt, dass Herzblut weit über den Fußball hinausreicht.

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