Konjunkturflaute: Weniger Industrie-Arbeitsplätze in Deutschland

0
Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

WIESBADEN. Die Konjunkturflaute schrumpft die Zahl der Jobs in der deutschen Industrie. Fast alle großen Branchen im verarbeitenden Gewerbe verzeichneten im vergangenen Jahr sinkende Beschäftigtenzahlen, wie das Statistische Bundesamt erhoben hat.

Zum Jahresende 2024 waren in Betrieben mit mindestens 50 Beschäftigten demnach insgesamt etwa 5,5 Millionen Menschen tätig. Das waren nach Angaben der Wiesbadener Statistiker 68.000 oder 1,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Fast durchgängig sinkende Zahlen

Rückgänge gab es demnach in fast allen großen Branchen des verarbeitenden Gewerbes: Überdurchschnittlich groß war das Minus bei Herstellern elektrischer Ausrüstungen (minus 3,6 Prozent) und Metallerzeugnissen (minus 2,9 Prozent).

In der Kunststoffindustrie und in der Automobilindustrie sank die Beschäftigtenzahl um jeweils 2,4 Prozent. Der Maschinenbau als Branche mit der höchsten Beschäftigtenzahl in Deutschland zählte zum Ende vergangenen Jahres 948.000 Beschäftigte und damit 1,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Es gab aber auch Lichtblicke: Im Bereich Reparatur und Installation von Maschinen und Ausrüstungen lag die Zahl der Beschäftigten zum Jahresende um 2,7 Prozent über Vorjahresniveau. Ein Plus verzeichnete auch die Nahrungsmittelindustrie mit 1,8 Prozent. (Quelle: dpa)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.