Hechtbisse gegen Badegäste? Fischbestand im See wird untersucht

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in Hecht (Esox lucius) im Aquarium vom Besucherzentrum im Nationalpark Unteres Odertal. Foto: Patrick Pleul/dpa/Symbolbil

KAISERSLAUTERN. Nach Berichten über mögliche Hechtbisse gegen Badegäste lässt die Stadt Kaiserslautern den Fischbestand im beliebten Gelterswoog-See nun untersuchen.

Geplant sei eine zeitlich begrenzte Befischung, um eine Bestandserhebung von Raub- und Beutefischen zu erstellen, teilte die pfälzische Kommune am Montag mit. Je nach Ergebnis werde im Frühjahr über das weitere Vorgehen beraten – etwa, ob bestimmte Bestände reduziert werden sollten.

Nachdem im August drei Badegäste Bisse vermeldet hatten, seien «die Wogen hochgeschlagen», so die Stadt. Dass aber etwa ein Hecht für die Verletzungen verantwortlich sei, sei dem Fischereisachverständigen der Aufsichtsbehörde SGD Süd zufolge «zwar nicht wahrscheinlich, aber auch nicht gänzlich auszuschließen», hieß es. Nun soll die Prüfung «Licht in die dunklen Tiefen des beliebten Badegewässers bringen».

Da Angeln in dem See verboten sei, sei über den Fischbestand des Gelterswoogs kaum etwas bekannt. «Es könnte also unter Umständen ein Ungleichgewicht zwischen den Populationen von Raub- und Friedfischen bestehen», hieß es. Sportfischern sei es in Abstimmung mit der SGD Süd erlaubt, mit Sondergenehmigung bis zum 31. Januar 2024 zu angeln. Wer dies jedoch ohne die nötigen Dokumente tue, dem drohe ein Strafe.

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