Umfrage: Mehrheit für Neuwahl im Bund und Kurswechsel bei Migration

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Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben gegen einen früheren SPD-Bundestagsabgeordneter wegen Betruges. (Symbolbild)Niklas Graeber/dpa

BERLIN. Eine Mehrheit der Bundesbürger wünscht sich laut einer Umfrage eine vorgezogene Wahl des Bundestags. In der Erhebung des Insa-Instituts für die «Bild»-Zeitung sprachen sich 57 Prozent der Befragten für eine Neuwahl aus. 31 Prozent sind der Meinung, die Ampel-Koalition sollte bis zum planmäßigen Ende der Legislaturperiode 2025 weiterregieren.

Besonders groß ist der Unmut über die aktuelle Migrationspolitik. Den 1004 Befragten waren fünf Themenfelder genannt worden, bei denen sie sagen sollten, ob die Bundesregierung weitermachen sollte wie bisher oder einen neuen Kurs einschlagen sollte. 59 Prozent verlangten einen Kurswechsel in der Migrationspolitik (Weitermachen: 18,5 Prozent). Dahinter folgt ein Kurswechsel in der Wohnungspolitik, den 52 Prozent befürworteten (Weitermachen: 20 Prozent).

Große Unzufriedenheit gibt es auch mit Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). 58 Prozent sprachen sich für ihren Rücktritt aus. Nur 19 Prozent möchten sie im Amt behalten. Faeser hatte am Sonntag bei der Landtagswahl in Hessen als SPD-Spitzenkandidatin ein historisch schlechtes Wahlergebnis erzielt. (Quelle: dpa)

2 Kommentare

  1. Schon längst überfällig! Ich kann es einfach nicht fassen warum ein Land so lange dabei zuschaut wie es von so einer Regierung in Grund und Boden vernichtet wird! Langsam kommt es mir wie pure Absicht vor!

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