Bischof Ackermann feiert im Trierer Dom Erntedank mit Bauern- und Winzerverband

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Foto: Bistum Trier

TRIER. Der Dank, „der um die Fragen und Schwierigkeiten weiß; der weiß, dass Gott der Geber des Lebens ist“ steht im Mittelpunkt des Erntedankfestes. Das hat Bischof Dr. Stephan Ackermann am 1. Oktober im Trierer Dom betont.

Er feierte an diesem Tag mit Mitgliedern des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e.V. einen Gottesdienst, in dem er auch die Erntegaben und die Erntekrone segnete.

„In jeder Eucharistiefeier danken wir für die Gaben der Schöpfung und der menschlichen Arbeit“, erinnerte Bischof Ackermann die Gottesdienstgemeinde. Es sei eine Grundhaltung Jesu, „sich Gott verdankt zu wissen, zu wissen: Er hält die ganze Welt in Händen“. Am Erntedankfest richte sich der Blick besonders auf das Zusammenwirken so vieler zum Wohl der menschlichen Gemeinschaft. Dabei gehe es aber nicht einfach darum, einer Tradition zu folgen und „blauäugig zu danken“. In den Dank mischten sich auch Sorgen. „Wir haben Grund zum Danken, und wir haben Grund zur Bitte“, betonte Ackermann. Menschen, die in der Landwirtschaft tätig seien, wüssten genau um die Unverfügbarkeit des Lebens. „Wir können nicht alles planen und steuern. Wir können das Wachstum unterstützen, aber das hat Grenzen.“

1 Kommentar

  1. Auch wieder so eine scheinheilige Veranstaltung, die wegen dem Mini—Umzug wieder Steuergelder verschlungen hat. Wann trennt man hierzulande endlich Staat und Kirche?

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