“Äußert selten” – Hinweise auf Ursache für Herzmuskelentzündungen nach Impfung

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Die Mitarbeiterin einer Klinik bereitet die Spritze für eine Impfung gegen Corona vor. Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

HOMBURG. Forschende haben Hinweise darauf gefunden, was die Ursache für Herzmuskelentzündungen nach Corona-Impfungen sein könnte. Eine solche Nebenwirkung ist äußert selten und heilt meist problemlos, trat aber dennoch statistisch gehäuft bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern nach Immunisierungen mit mRNA-Impfstoffen auf.

Ein Forscherteam aus Deutschland und Israel hat nun einen neuen Mechanismus bei der Entstehung sogenannter Myokarditiden aufgedeckt, wie die Universität des Saarlands in Homburg berichtete, die an den Untersuchungen beteiligt war. Die Studie wurde im «New England Journal of Medicine» als Kurzbericht publiziert.

Es wurden Blutproben von Patienten analysiert, von denen meist auch eine Herzmuskelbiopsie nach einer Myokarditis vorlag. Insbesondere bei männlichen Jugendlichen und jungen Männern konnten dabei sogenannte Autoantikörper gegen einen zentralen körpereigenen Entzündungshemmer (Interleukin-1-Rezepetor-Antagonist) nachgewiesen werden. Dadurch werde die Wirkung entzündungsfördernder Botenstoffe begünstigt, wie Lorenz Thurner vom José-Carreras-Center des Universitätsklinikums des Saarlandes (UKS) in Homburg berichtete.

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3 Kommentare

  1. “Heilt meist problemlos” ist Schönrederei. Autoimmunerkrankungen heilen meist GARNICHT, sie nehmen einen progredienten Verlauf und sind idR nur symptomatisch behandelbar. Gemäß dieser Studie haben von männlichen Post-Vac-Herzentzündeten unter 21 Jahren 75 % diese IL-1RA-Autoantikörper und ihr IL-1RA war hyperphosphoryliert. Wäre interessant, dieselben Probanten nach ein paar Jahren erneut auf IL1-RA-Antikörper zu testen. Wahrscheinlich kommen die AAK lebenslang, jedesmal wenn deren Immunsystem in irgendeiner Form aktiv wird, da kommen diese AAK dann mit hoch.
    Hier der Link zum Originalmeldung:
    https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2205667

  2. Allmählich kommt die Wahrheit ans Licht, da helfen aus meiner Sicht auch solche Artikel über verharmlosenden Studien nichts.

    Nicht nur in Bezug auf unsinnige und schädliche Maßnahmen bleibt Deutschland bei seinem die Gesundheit der Menschen schädigenden und die Wirtschaft des Landes zerstörenden Sonderweg. Auch was die fälschlicherweise „Impfungen“ genannten modRNA-Injektionen betrifft, verabschieden sich mehr und mehr Länder von der Idee, alles und jeden zu impfen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. So wird in Dänemark nur noch Personen über 50 Jahren eine sogenannten „Auffrischungsimpfung“ uneingeschränkt angeboten, während die modRNA-Injektionen für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren überhaupt nur noch in Ausnahmefällen möglich sind.

    Es gibt ja auch andere Studien mit abweichenden Schlussfolgerungen, die werden aber gerne ignoriert, weil sie nicht “passen”. Z.B. die die Immunebridge-Studie, die endgültig beweist, dass alle Corona-Schutzmaßnahmen längst reine Willkür sind.

    Die beobachteten Herzmuskelentzündungen sind keineswegs harmlos, wie die Vertreter des politmedialen Komplexes nicht müde werden, zu behaupten, während sie gleichzeitig vor den Folgen eines Schnupfens warnen – eine propagandistische Meisterleistung der finstersten Art.

    Tatsächlich gibt es KEINE „harmlose Myokarditis“, egal wie häufig dies behauptet wird, und die Autoren der aktuellen Studie präsentieren erschreckende Daten, die zeigen, wie falsch die Behauptung der „harmlosen Myoklarditis“ in Bezug auf diesen, durch die modRNA-Injektion hervorgerufenen Herzschaden ist. Mit Hilfe bildgebender Verfahren kann man nämlich bei 70 bis 80 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Impf-Myoperikarditis eine Vernarbung des Herzgewebes feststellen. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Herzen der verbleibenden 20 bis 30 Prozent unbeschädigt sind, sondern lediglich, dass bei 70 bis 80 Prozent der Herzschäden so ausgeprägt ist, dass er mit bildgebenden Verfahren erkennbar ist. Eine Vernarbung des Herzgewebes ist irreparabel, das heißt, über diesen Impfopfern schwebt für den Rest ihres mit großer Wahrscheinlichkeit verkürzten Lebens das Damoklesschwert eines Herzschadens.

    Leider werden die Ergebnisse solcher “unerwünschter” Studien nur ungern zitiert, über die Gründe dafür darj ja jeder selbst gerne spekulieren ….

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