++ Aktuell: Umgang mit Corona an Schulen – Tests sollen ausgeweitet werden – alle Infos ++

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Ein Kit für einen Corona-Schnelltest liegt auf dem Federmäppchen eines Schülers. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

MAINZ. In Erwartung einer neuen Corona-Welle erweitert Rheinland-Pfalz das regelmäßige Testen an den Schulen. Zunächst bis zu den Winterferien Ende Februar können sich auch geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler zweimal in der Woche testen lassen, wie Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Dienstag in Mainz mitteilte. Für alle anderen besteht weiter die Testpflicht.

Nach einem Austausch mit Experten der Universitätsmedizin Mainz sei zu erwarten, «dass wir in den kommenden Wochen mit einem dynamischen Infektionsgeschehen zu rechnen haben», sagte Hubig.

Die Schulen seien mit Beginn der Woche gut gestartet, sagte die Ministerin. Die Zahl der Infektionen sei mit 2597 bei Schülerinnen und Schülern niedriger gewesen als vor Weihnachten. Dies treffe auch für 193 Infektionen bei Lehrkräften zu. Keine einzige Schule im Land sei geschlossen, in zehn der gut 1600 Schulen gebe es eine teilweise Schließung mit Quarantäne für einzelne Klassen oder Jahrgangsstufen. Wie andere Bundesländer auch unternehme Rheinland-Pfalz alles, um den Präsenzunterricht weiter zu gewährleisten.

Bei einer Zunahme von Krankheitsfällen unter Lehrerinnen und Lehrern sollen die Schulen bestehende Handlungsmöglichkeiten nach den Worten der Ministerin flexibel nutzen. «Sie sind dafür gerüstet, sie sind vorbereitet», sagte Hubig. Im Einzelfall könne es dazu kommen, wieder Fernunterricht einzuführen, dann zuerst bei älteren Jugendlichen. Für diesen Fall seien bereits die Serverkapazitäten hochgefahren worden.

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