Dreyer fordert Bund bei Impfpflicht zum Handeln auf

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Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer sieht in der Debatte um eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen den Bund in der Pflicht. «Die Länder haben bei der Ministerpräsidentenkonferenz am letzten Donnerstag die Bundesregierung gebeten, schnellstmöglich eine Impfpflicht für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen einzuführen», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Ich halte es für wichtig, dass der Bund das jetzt schnell umsetzt.» Dreyer betonte: «Wir müssen besonders die vulnerablen Gruppen schützen.»

Zugleich appellierte die Regierungschefin an noch nicht geimpfte Menschen, von einem der zahlreichen Angebote Gebrauch zu machen und sich doch noch impfen zu lassen. «Die größte Herausforderung beim Weg aus der Pandemie ist nach wie vor die zu hohe Zahl Ungeimpfter», sagte Dreyer. «Wir wollen in Rheinland-Pfalz so viele Menschen wie möglich zum Impfen bewegen und diejenigen, die eine Grundimmunisierung haben, zum Boostern.»

Dazu sei die Impfstrategie deutlich hochgefahren worden. Zu den flächendeckenden Impfangeboten bei den niedergelassenen Ärzten kämen Impfbusse, kommunale Angebote, 21 Krankenhausstandorte und reaktivierte Impfzentren. «Angesichts der sehr ernsten Lage werden wir ab Mittwoch landesweit die 2G-Regelung einführen», kündigte Dreyer an. Darüber berät abschließend der Ministerrat an diesem Dienstag in Mainz. (dpa)

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