MENDIG. Am gestrigen Sonntag, den 24.10., kam es gegen 18.05 Uhr auf der A48, Richtungsfahrbahn Trier, zu einem Auffahrunfall durch einen Transporter auf einen vorausfahrenden PKW, wie die Verkehrsdirektion Koblenz mitteilt.
An der Unfallörtlichkeit herrschte durch die tiefstehende Herbstsonne eine starke Blendung der Verkehrsteilnehmer, die deshalb ihre Geschwindigkeit reduzierten, was den Verkehr zum Stocken brachte.
Aufgrund der ersten Ermittlungen vor Ort ist davon auszugehen, dass der Fahrer des nachfolgenden Transporters die Verkehrssituation zu spät erkannte, weil er die Geschwindigkeit nicht an die Sichtverhältnisse angepasst hatte und deswegen auf den PKW auffuhr. Gemäß der Straßenverkehrsordnung hätte der Fahrzeugführer jederzeit auf der überschaubaren Strecke zum Stehen kommen müssen.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der PKW des Geschädigten von der Fahrbahn geschleudert, durchbrach einen Wildschutzzaun und kam im angrenzenden Grünstreifen zum Stehen.
Der nicht lebensbedrohlich, jedoch schwerverletzte Fahrzeugführer musste von der Feuerwehr aus seinem erheblich unfallbeschädigten Fahrzeug befreit werden und wurde in ein Krankenhaus in Koblenz eingeliefert.
Zwecks Unfallaufnahme und Reinigung der Fahrbahn musste die Richtungsfahrbahn Trier für zirka zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Ableitung des Verkehrs erfolgte über die Anschlussstelle Kaifenheim.
Gegen den Unfallverursacher wurde wegen der Verursachung des Verkehrsunfalls ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
















