Das Saarland lockert massiv: Fast keine Einschränkungen mehr für 3G

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Foto: Sven Hoppe/dpa/Symbolbild

SAARBRÜCKEN. Mit massiven Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen prescht das Saarland vor: Ab diesem Freitag gelten in dem kleinsten Flächenland der Republik praktisch keine Einschränkungen mehr für geimpfte, getestete oder genesene Personen (3G). Heißt konkret: Sie müssen in Restaurants, Kinos oder Diskotheken keine Maske mehr tragen – generell wird der bisher einzuhaltende Mindestabstand von 1,50 Meter von einem Muss in eine Empfehlung umgewandelt.

Nur noch im ÖPNV und im Einzelhandel gibt es auch für Geimpfte, Genesene und Getestete eine Maskenpflicht, es sei denn die Betreiber können dort die 3G-Nachweise kontrollieren. An den Universitäten sind ab dem Wintersemester wieder Präsenzveranstaltungen ohne Masken und ohne Abstand möglich, wenn die Studenten nachweisen können, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind. Und: In Schulen entfällt die Maskenpflicht in den Gebäuden komplett.

Auch am Arbeitsplatz geht es nun ohne Pflicht zum Tragen einer Maske, wenn eben alle einen 3G-Nachweis haben. Auch Personal zum Beispiel in Restaurants muss dann keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen. Die Landesregierung ruft aber die Saarländer weiterhin zur Vernunft und zu einer allgemeinen Vorsicht auf. Die neue Freiheit nach dem «Saarland-Modell Plus» gilt zunächst für 14 Tage.

Durchstarten kann nun auch wieder die Veranstaltungsbranche. Die Gästezahlen sind nicht mehr beschränkt. Und es gibt keine Beschränkung mehr auf eine Person pro fünf Quadratmeter. Damit soll in Clubs, Diskotheken und Restaurants auch im Inneraum ein wirtschaftlicher Betrieb wieder möglich werden. Im Privaten sind Kontaktbeschränkungen aufgehoben.

Die Saar-Regierung begründet die weitreichenden Lockerungen mit der hohen Impfquote und einer stabilen Infektionslage im Land. Laut Impfdashboard sind im Saarland bislang 70,8 Prozent der Bevölkerung (Stand Mittwoch) vollständig gegen Corona geimpft. (dpa)

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