65-jähriger Rheinland-Pfälzer kaufte Waffen im Darknet

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Zollfahnder deckten den Waffen- und Munitionshandel im Darknet auf. Foto: Frank Molter/dpa/Symbolbild

FRANKFURT/MAIN. Zollfahndern ist ein mutmaßlicher Waffenhändler ins Netz gegangen. Der 39 Jahre alte Mann aus Lübeck (Schleswig-Holstein) soll einem 65-Jährigen aus Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) und einem 40-Jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth (Bayern) über das Darknet Waffen und Munition verkauft haben.

Die Fahnder enttarnten außerdem einen mutmaßlichen Munitionskäufer aus dem Landkreis Schaumburg (Niedersachsen), wie das Zollfahndungsamt in Frankfurt am Donnerstag mitteilte. Gegen ihn wurde den Angaben zufolge ein Strafbefehl erlassen, die übrigen stehen noch aus.

In den Wohnungen der Verdächtigen fanden die Ermittler unter anderem 13 Schusswaffen, fast 1400 Patronen und verbotene Pyrotechnik. «Die Ermittlungserfolge verdeutlichen, dass das Darknet kein rechtsfreier Raum ist», sagte eine Sprecherin des Zollfahndungsamtes.

Die Durchsuchungen fanden zwischen April 2018 und November 2020 statt, wurden aber erst jetzt mitgeteilt. (dpa)

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