Nach Trierer Amok-Fahrt: Land stellt Konzept für Schutz vor

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Zum Gedenken an die Opfer der Amokfahrt wurde an der Porta Nigra ein neuer Kranz der Stadt Trier niedergelegt. Foto: Presseamt Trier

TRIER/MAINZ. Gut sechs Monate nach der Amokfahrt in Trier stellt die Stadt Mainz ein Konzept für den Schutz vor Angriffen mit einem Auto vor. Auch «angesichts verschiedener politisch-extremistischer Anschläge mit Fahrzeugen» habe das Stadtplanungsamt gemeinsam mit dem Fachbüro «Initiative Breitscheidplatz» sowie den Polizeibehörden ein abgestimmtes Zufahrtsschutzkonzept für die Mainzer Innenstadt erstellt, teilte die Stadt mit. Vorgestellt wird das Konzept am heutigen Tag (11.00 Uhr) von Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD).

In Trier raste am 1. Dezember 2020 ein Autofahrer durch die Innenstadt. Dabei wurden wurden fünf Menschen getötet und 24 teils schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Stadt Trier hat in diesem Jahr ein «urbanes Sicherheitskonzept» entwickelt, um Fußgänger in der Innenstadt zu schützen. Dazu wurde die Stadt in zehn Zonen aufgeteilt, die durch Barrieren voneinander getrennt sind. Damit soll verhindert werden, dass Fahrzeuge auf langen geraden Strecken hohe Geschwindigkeit aufnehmen können.

Auch bei dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt vom 19. Dezember 2016 wurde ein Fahrzeug als Waffe benutzt – der islamistische Täter steuerte damals einen Sattelzug in eine Menschenmenge auf dem Breitscheidplatz. Dabei wurden elf Besucher des Weihnachtsmarktes getötet und mindestens 67 zum Teil schwer verletzt.

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