Impfgipfel am Donnerstag: Dreyer fordert Transparenz und mehr Impfstoff

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Impfung beim Hausarzt: Foto: dpa

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat die Bundesregierung vor dem Impfgipfel aufgefordert, für mehr Impfstoff und mehr Verlässlichkeit bei dessen Verteilung zu sorgen.

„Wir brauchen vor allem mehr Transparenz und Verlässlichkeit rund um die mengenmäßige und gerechte Verteilung von Impfstoff nach Einwohnerschlüssel je Bundesland“, sagte Dreyer am Dienstag in Mainz. Dies erwarteten die Länder von dem Impfgipfel an diesem Donnerstag, zu dem sich die Bundesländer mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammenschalten.

„Der Bund ist gefordert, dringend für mehr Impfstoff für die Impfzentren und die niedergelassenen Ärzte zu sorgen, insbesondere wenn nun zum 7. Juni auch alle Impfpriorisierungen aufgehoben werden sollen“, sagte Dreyer. „Wir in Rheinland-Pfalz wollen allen Impfwilligen ein möglichst zeitnahes Angebot machen.“ Wenn zusätzliche Ärztegruppen, wie die Betriebsärztinnen und -ärzte in die Impfkampagne einbezogen würden, müsse zusätzlicher Impfstoff zur Verfügung gestellt werden. „Auf Dauer werden wir die Pandemie nur besiegen können, wenn uns genügend Impfstoff zur Verfügung steht.“

„Es ist vor allem das große Verdienst der Menschen in unserem Land, die sich in diesen endlos lang erscheinenden Monaten der Pandemie an die Abstands- und Hygieneregeln halten, dass die Infektionszahlen erfreulicherweise kontinuierlich sinken“, betonte Dreyer. Die steigende Zahl geimpfter Menschen im Land trage aber auch zur Verbesserung der Lage bei. Umso wichtiger ist es nun, die positiven Wirkungen der Impfungen weiter zu verstärken.

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