Zöllner decken Schwarzarbeit mit Millionenschaden auf

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Foto: dpa-Archiv

SAARBRÜCKEN/KAISERSLAUTERN. Bei Kontrollen im Kampf gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung hat der Zoll an den Standorten Kaiserslautern, Landau und Saarbrücken in 2020 eine Schadenssumme von 12,6 Millionen Euro aufgedeckt.

Insgesamt seien mehr als 1000 Arbeitgeber überprüft und fast 4000 Strafverfahren eingeleitet worden, teilte das Hauptzollamt Saarbrücken am Montag mit. Zudem seien Geldstrafen und Bußgelder in Höhe von fast zwei Millionen Euro festgesetzt worden.

Im Fokus standen Prüfungen zur Einhaltung des Mindestlohns, Kurierdienste, das Baugewerbe sowie die Abfall-, Fleisch- und Landwirtschaft. «Die Erfahrung zeigt, dass komplexe Ermittlungsverfahren sowie organisierte Formen der Schwarzarbeit immer mehr an Bedeutung gewinnen», teilte der Leiter des Hauptzollamts Saarbrücken, Hans Barth, mit.

Bei Waren hat das Hauptzollamt Saarbrücken in 2020 fast 3200 Unregelmäßigkeiten festgestellt. Knapp 2400 Verstöße gab es alleine bei der Einfuhr von Arznei- und Betäubungsmitteln, wie die Zöllner mitteilten. Mit 64 Kilogramm Betäubungsmitteln und 1490 Kilogramm Wasserpfeifentabak sei jeweils fast doppelt so viel sichergestellt worden wie im Vorjahr.

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