Betriebsärzten bei den Corona-Schutzimpfungen – schnellstmögliche Einbeziehung gefordert

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Symbolbild; Paul Zinken (dpa)

MAINZ. Der Verband kommunaler Unternehmen in Rheinland-Pfalz schlägt die schnellstmögliche Einbeziehung von Betriebsärzten bei den Corona-Schutzimpfungen vor. Dadurch könne ein höheres Impftempo gerade bei Beschäftigten im Bereich der sogenannten kritischen Infrastruktur erreicht werden, teilte der Verband am Freitag mit.

«Unsere Betriebsärzte stehen bereit», sagte Landesgruppenvorstand Wolfgang Bühring. «Sie können beispielsweise Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einer Netzleitstelle, die über die Stabilität des örtlichen Stromnetzes und damit über die sichere Energieversorgung einer Stadt oder Gemeinde wachen, schnell und gezielt impfen.» Nach der bisherigen Planung sollen Betriebsärzte spätestens im Juni bei der Impfaktion einbezogen werden.

In Rheinland-Pfalz können sich seit Kurzem Beschäftigte von Energie-, Wasser- und Telekommunikationsversorgern wie auch von kommunalen Abwasser- und Abfallentsorgern für Impftermine registrieren lassen. Sie gehören wegen der grundsätzlichen Bedeutung ihres Berufes zur Priorisierungsgruppe drei, zu der unter anderem auch Risikopatienten und andere Berufsgruppen zählen.

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