Dreyer stellt klar: «Rheinland-Pfalz handelt, wir warten nicht auf die Bundes-Notbremse»

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19.03.2020, Baden-W¸rttemberg, Freiburg: Die ‹bersichtsaufnahme zeigt die menschenleere Fuflg‰ngerzone in der Innenstadt. Die Stadt Freiburg erl‰sst wegen der Corona-Pandemie eine Ausgangssperre f¸r grˆflere Gruppen. Ein sogenanntes Betretungsverbot f¸r ˆffentliche Orte soll vom 21. M‰rz bis 3. April gelten Foto: Patrick Seeger/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

MAINZ. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen und der Lage auf den Intensivstationen an die von den Ministerpräsidenten bereits beschlossene Notbremse erinnert. «Rheinland-Pfalz handelt, wir warten nicht auf die Bundes-Notbremse», sagte Dreyer am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

«Die Infektionszahlen steigen in ganz Deutschland signifikant an. Nur noch ein Bundesland liegt unterhalb des kritischen Wertes von 100. Die Alarmrufe aus den Intensivstationen sind nicht zu überhören», mahnte die SPD-Politikerin und Ministerpräsidentin.

«Wir handeln in Rheinland-Pfalz. Wir haben ein verabredetes Verfahren dafür seit Anfang März, es ist die Notbremse im Perspektivplan», sagte Dreyer mit Blick auf die Beschlüsse der Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Notbremse wird in Rheinland-Pfalz ab einer Inzidenz von 100 umgesetzt – inklusive Ausgangsbeschränkungen ab 21.00 Uhr.

6 KOMMENTARE

  1. Liebe Malu,

    politische Beschlüsse hin oder her, vielleicht solltest Du vorab den Brief von
    Prof. Dr. med. Detlev H. Krüger (Direktor Charite i.R.)
    und Prof. Dr. Klaus Stöhr (ehem. WHO)
    an den Bundestagspräsidenten durchlesen.

    https://covid-strategie.de/2021/04/14/novellierung-des-infektionsschutzgesetzes/

    und anschließend den offenen Brief der Gesellschaft für Aerosolforschung an die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten, also auch an Dich,

    http://docs.dpaq.de/17532-offener_brief_aerosolwissenschaftler.pdf

    denn etwas Fortbildung kann nicht schaden!

  2. POLIZEISTAAT Deutschland, harmlose Menschen die abends alleine Luft schnappen wollen werden von schwerbewaffneten Polizisten umzingelt wie Schwerverbrecher.

    • @Peter:
      Seien Sie doch nicht so negativ eingestellt, sehen Sie doch einmal das Positive. Endlich ist der abendliche Spaziergang kein langweiliges „Um-den-Block-Gelatsche“ mehr sondern hat jetzt den Hauch eines Abenteuers. Vorsichtig schleichen, Deckungen nutzen, immer die Umgebung im Blick… Das ist doch noch viel aufregender als das alte „Räuber- und Gendarmspiel“

  3. Besser spät als nie handeln. Dann sollte aber ab sofort gelten: Schulen auf Distanzunterricht, sämtliche Büroangestellten ohne Kundenkontakt ins Homeoffice, Gottesdienste nur noch online, Beförderungsverbot für Maskenverweigerer im ÖPNV.

  4. „Die Infektionszahlen steigen.“
    Das kann von einem Abstrich-Test auf einer Schleimhaut nicht festgestellt werden, da die Schleimhaut eine Grenzfläche des Organismus darstellt und keine verbindlichen Rückschlüsse erlaubt über die inneren Vorgänge.
    „Die Alarmrufe aus den Intensivstationen sind nicht zu überhören.“
    Was sagen RKI-Berichte?
    Januar 2021 6.055 Pneumonie-Fälle
    Februar 2021 4.084
    März 2021 3.376
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Krankenhaeuser/_inhalt.html
    dann unter Diagnosedaten der Patienten.
    In Wirklichkeit zeigen neuerliche Intensivbettenbelegungen und Sterbezahlen im Vergleich zu den Vorjahren keine relevanten Ausreißer. Das gilt auch für Nationen/Gegenden ohne Maßnahmen.

  5. @ Danke Herr Zipp. Leider haben wir momentan das Problem, dass viele unserer Mitbürger die Aussagekraft von Zahlen und Fakten nicht begreifen oder verstehen wollen. Angst und Panik wirken sich negativ auf das Denkvermögen aus.

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