IHK legt Öffnungsplan für Hotels und Gastronomie in Rheinland-Pfalz vor

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Eine Mitarbeiterin eines Restaurants reinigt einen Tisch. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

BAD KREUZNACH. Einen Tag vor den Beratungen des rheinland-pfälzischen Corona-Kabinetts haben die Industrie- und Handelskammern einen Öffnungsplan für Hotellerie und Gastronomie präsentiert. 

So solle ab diesem Montag die Bewirtung im Außenbereich wieder erlaubt sein, ab dem 29. März – also noch vor Ostern – könnten dann die Innengastronomie und die privaten Übernachtungen als nächster Öffnungsschritt folgen, forderten die vier Industrie- und Handelskammern (IHK) in Rheinland-Pfalz in einer gemeinsamen Erklärung am Donnerstag. Bei all den Vorschlägen sollen strenge Hygieneregeln und Auflagen gelten, wie etwa die vorherige Terminbuchung oder eine Begrenzung der Personenanzahl auf zwei Haushalte und maximal fünf Personen.

Solange der Inzidenzwert unter 100 ist, soll für den Besuch von Biergärten oder Terrassen kein Corona-Test notwendig sein. Anders ist es im Innenbereich von Restaurants oder bei Übernachtungen: Da soll laut IHK ein maximal 48 Stunden alter Schnell- oder Selbsttest vorgelegt werden. „Wenn Urlaub auf Mallorca wieder möglich ist, muss das auch für Rheinland-Pfalz gelten“, sagte Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz.

17 KOMMENTARE

  1. Wie lächerlich sich jetzt auch die IHK macht. Natürlich wird nichts gelockert. Falls die IHK es nicht mitbekommen hat – wir rennen mit Volldampf in die dritte Welle!! Da wird höchstens der Lockdown verschärft. Alles andere ist keinerlei Diskussion wert.

    • Ich möchte eine Diskussion anstoßen:
      Wieso werden die Hotels nicht für Reiserückkehrer, z. B. die Egoisten, welche nun nach Mallorca fliegen, geöffnet, damit diese sich dann nach der Rückkehr in Quarantäne begeben können?
      Sinnvoll wäre meiner Ansicht nach ein Pflichttest (Antigen) direkt bei Ausstieg am Flughafen, dann ab in ein Quarantänehotel seiner Wahl (Kosten werden selber getragen, denn wer nach Malle fliegen kann, kann auch hier Geld für ein Hotel bezahlen + die Kosten für Sicherheitspersonal). Nach frühestens 5 Tagen kann man einen PCR Test machen. Fällt der dann negativ aus, darf man wieder nachhause gehen. Wenn nicht, bleibt man weiter im Hotel bis man negativ ist.

      • Die Idee ist so absurd, die könnte auch von der IHK kommen! Würde,wenn das Unternehmen des IHK Präsidenten Hotelzimmer vermieten würde, sicherlich von der IHK favorisiert/ forciert.

        • Haben Sie denn eine bessere Lösung? Damit sind doch zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
          1. Eindämmung der Inzidenz bei uns
          2. Wirtschaftliche Hilfe für die Hotelliers

  2. Nett von den IHK-Nichtsnutzen, dass sie sich mal für uns Gastronomen stark machen, während sie die Füße im nicht ganz so hart erarbeiteten Keller-Innenpool säuseln lassen. Dass diese komplett irrationalen Vorschläge aber rubbeldiekatz dafür sorgen würden, dass die regionale Inzidenz schnellstens über die 100 geht, scheint ihnen ja (wie immer) herzlich egal zu sein. Öffnen und wieder schließen ist schlimmer als zu!!!
    Verbuchen wir es dann einfach mal unter „Wir haben es ja versucht und keiner kann sagen, wir hätten es nicht probiert…“
    Diese arroganten Dummlappen scheren sich jetzt auf einmal um Regeln, die ihnen im Normalzustand am A**** vorbei gehen!
    Und warum??? Weil die Zwangsbeiträge der Zwangsmitglieder u.a. durch die Höhe ihrer Gewerbeerträge zwangsermittelt werden!!! Ergo weniger Kohle für die unnützen Schmarotzer – da gehen wohl die Kaviarvorräte zur Neige… ansonsten fällt mir spontan kein Grund ein, warum man sich aus dem Prunkpalast mit nürnbergischer Architektur melden sollte….

  3. Andererseits ist es ja so dass bald gar keine Mitgliedsbeiträge mehr reinkommen. Dann ist es mit den Gehältern für diese Vollversager vorbei. Spätestens dann werden diese Funktionäre etwas mehr Verständnis für die ganze Problematik entwickeln.

  4. @Sascha

    Zitat: “ Wieso werden die Hotels nicht für Reiserückkehrer, z. B. die Egoisten, welche nun nach Mallorca fliegen, geöffnet, damit diese sich dann nach der Rückkehr in Quarantäne begeben können? “

    Mit welchem Recht bezeichnen Sie diese Menschen als „Egoisten“? Wenn Sie immer noch diesen Pandemieunsinn trotz der vorliegenden offiziellen Zahlen glauben, möchte ich hier nur ungerne die Ausdrücke von mir geben, die mir zu ihren Kommentaren und ihren Hirnfurzen einfallen.

    Tragen Sie immer ihre Maske und bald bekommen Sie wunderbare ungetestete Impfpräperate, für die niemand die Haftung im Schadenfall übernimmt. Falls Sie keinen bekommen, würde ich Ihnen gerne meine Dosis überlassen. Dann kann Ihnen doch nix passieren, gestehen Sie aber bitte anderen „Egoisten“ zu dass die noch ihren Verstand selbständig gebrauchen.

    • Ich bezeichne diese Leute als Egoisten, weil dies im Rahmen der jetztigen Strategie (keine Tests nach Rückreise, keine Tests in den Schulen) entgegen jeder Vernunft ist. Überall breitet sich das Virus wieder aus, dann muss man das nicht noch durch unnötiges Reisen forcieren. Alle wollen Normalität so schnell es geht, ich auch, aber das geht nunmal unter jetztigen Bedingungen noch nicht. Noch sind nicht genug Menschen geimpft. Und durch solches Verhalten müssen wir wieder einen Schritt zurück in den Lockdown gehen. Genau diese Leute schimpfen dann als erste.
      Genau darin liegt ein großer Teil der Probleme. Weiter sind es inkompetente und von Lobbyisten getriebene Politiker aller etablierten Parteien in den Ländern / Abwiegeln und Lügen in den Kultusministerien und Arbeitgeber, die noch immer Präsenz fordern.
      Man hätte nur einmal richtig Bremsen müssen, dann hätten wir diese Diskussion wahrscheinlich gar nicht.
      Es ist wichtiger, dass es hier bei uns wieder normal läuft, Schulen und Geschäfte/Kultur/Gastro/etc. wieder aufmachen können. Ich würde auch gerne wieder verreisen, aber das ist jetzt nunmal hochgradig unvernünftig und führt zu noch mehr Problemen im eigenen Umfeld.
      Wenn Sie ihre Dosis gerne abgeben möchten, ist das ihre Entscheidung. Umso schneller sind dann andere wie ich an der Reihe. Danke dafür, das weiß ich tatsächlich sehr zu schätzen.
      Ich wünsche Ihnen trotzdem ein schönes Wochenende, lieber @DerBeobachter !

      P.S.: Was die Nebenwirkungen bei AZ angeht hat man ja bereits heute die Ursache gefunden und sogar Gegenmittel.

      • Und vorher nehmen Sie Ihre Informationen, dass die Rückkehrer aus Malle oder von sonstwoher für höhere inzidenzen verantwortlich sind?

  5. Wieder einmal beweist die IHK, dass sie ehrfürchtig kniet vor den ihr nahe stehenden Politiker*innen. Die IHK verarscht ihre Mitglieder. Jedem Hotelier, Gastronom steht das Wasser bereits über Kopf. Man drängt und nötigt sie zu weiteren Maßnahmen, obwohl bereits 1a Konzepte vorliegen. Aber Hauptsache Muddi und Jensi erlauben das Reisen in die weite Welt. Und hier? Hier „verrecken “ die Menschen und verlieren Hab und Gut. Schande!

  6. Alles öffnen wäre angesichts steigender Inzidenz-Zahlen mit Sicherheit das Dümmste, was jetzt passieren könnte, zumal dazu schlichtweg das Wichtigste fehlt: eine wirklich effektive digitale Kontakterfassung und flächendeckende Schnelltests, um asymptomatisch Infizierte, die sonst nicht erkannt würden, zu erfassen.
    Hier steht sich die Bundesrepublik mit ihrem sehr eng gefassten Datenschutzgesetz selbst im Weg.

  7. Nächstes Jahr mache ich meinen Laden zu,
    dann kann mich die IHK mit ihren Zwangsabgaben am A… lecken.

    Danke für all die Jahre für NIX.

  8. lächerlich, was die IHK den Händlern, Gastronomen, Hotels in der Corona Krise anzubieten hat, einfach lächerlich, 70 Jahre alle abgezockt und Vermögen aufgebaut, dann fällt denen nichts ein um die Not der Betroffenen zu lindern. Wer wegen Corona Insolvenz anmelden muss, und der IHK erklärt er sei zahlungsunfähig, dem schickt die IHK eine Rechnung mit einer Mahngebühr über 18,50 €, hat man aus Geldgier vor einiger Zeit von 5,00 € auf 18,50 erhöht, und wer sich dann erlaubt, Widerspruch gegen seine Bescheide zu stellen, der muss mit bis zu 150,00 € Widerspruchsgebühren Abzocke rechnen. Ja das ist noch gnädig, die HWK verlangt für dieses Vergehen bis zu 500,00 € so siehts aus im Reich der Kammerfürsten. Zum Vergleich, jeder kann gegen seinen Steuerbescheid beim Finanzamt Widerspruch stellen, ohne Zwangsgebühren. Weil viele Zwangsmitglieder Post von der IHK direkt in die blaue Tonne werfen, lässt man die Geschäftsbriefe von der christlichen Caritas verpacken in Caritas Briefcuverts und als Absender von den Heiligen versenden. Die schaffen also mit allen faulen Tricks.
    Hans Dietz sie knieen nicht vor Politiker/Politikerinnen , sie lassen sich von ihnen die weltweit einzigartige deutsche Zwangsverkammerung schützen….Und die SPD hat die Rh.-Pfälz. Kammern von der Transparenzpflicht entbunden. Ein einmaliger Vorgang in Deutschland, dieses Anordnung verhindert Kontrollen des Landesrechnungshofes. Das OVG Leipzig, hat im Januar 2020 festgestellt, das alle Gebührenbescheide falsch ausgestellt sind und immer noch falschausgestellt an die Zwangsmitglieder versandt werden…Mit den vorbezeichneten Widerspruchsgebühren will man verhindern das sich die Unternehmer über zu hohe Gebühren beschweren.

  9. ich hoffe das Deutschland , das Land der Kriecher und Korrupten , sich bald selbst gegen die Mauer fährt..
    mit allen Konsequenzen für Politiker , Funktionäre , Lobbyisten und Grünen.

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