Tödlicher Messerstich in die Brust: Sechs Jahre Haft für Angeklagten

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Foto: dpa Archiv

ZWEIBRÜCKEN. Weil er einen 40-jährigen Mann mit einem Messerstich in die Brust getötet haben soll, ist ein 35 Jahre alter Angeklagter in Zweibrücken zu 6 Jahren Haft verurteilt worden.

Der Richterspruch fiel wegen Totschlags in einem minderschweren Fall, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag in der pfälzischen Stadt sagte.

Den Ermittlungen zufolge war der 40-Jährige im Sommer 2020 in die Wohnung des Angeklagten gekommen – möglicherweise, um einen Streit zu schlichten. Der beschuldigte Deutsche soll daraufhin zugestochen haben. Die Attacke ging nach Ansicht der Staatsanwaltschaft über das Maß hinaus, das zur Verteidigung nötig war. Der tödliche Stich sei nicht durch eine Notwehrsituation gerechtfertigt gewesen.

Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von sechs Jahren gefordert. Hingegen hatte der Verteidiger des Angeklagten Freispruch beantragt oder maximal eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Das Urteil ist dem Gerichtssprecher zufolge noch nicht rechtskräftig.

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