Stadt Trier: Nur mit Termin zum Impfzentrum am Messepark!

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TRIER. Wie die Stadt Trier mitteilt mitteilt, haben die 31 Impfzentren in Rheinland-Pfalz  vergangenen Donnerstag den Betrieb aufgenommen.

Auch im Impfzentrum Rheinland-Pfalz – Trier im Messepark, das gemeinsam von der Stadt und dem Landkreis Trier-Saarburg betrieben wird, werden seitdem Menschen der zunächst priorisierten Gruppe geimpft. Hierbei gibt es einiges zu beachten.

Unabdingbare Voraussetzung für die Impfung ist eine vorherige Terminvereinbarung, die über die von der Landesregierung eingerichtete zentrale Telefonvermittlung (0800/5758100) oder online unter impftermin.rlp.de möglich ist.

Menschen ohne Termin und ohne entsprechende Berechtigung werden im Messepark nicht geimpft. Anmelden für einen Termin kann sich gemäß der Corona-Impfverordnung des Bundes zunächst die priorisierte Gruppe der über 80-Jährigen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulanter Pflege- oder Rettungsdienste (siehe Grafik rechts).

Ansturm auf Telefonhotline

Zum Impfstart gab es einen Ansturm auf die Telefonhotline, der dafür sorgte, dass man nicht direkt durchkam. Die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler bat um Geduld und Verständnis dafür und rief dazu auf, dass alle diejenigen, die über einen Internetzugang verfügen und zur Gruppe gehören, die zuerst geimpft wird, den Onlinezugang zur Terminvereinbarung zu nutzen.

Bei der Terminvergabe erfolgt eine strukturierte Datenabfrage, um die Impfberechtigung und die Impffähigkeit der Menschen festzustellen. Die Datenabfrage umfasst Alter, mögliche Vorerkrankungen, Medikamenteneinnahme und Beruf. Hilfreich ist zudem, wenn die Menschen eine Liste mit Medikamenten, die sie einnehmen, zum Impftermin mitbringen. Um unnötige Wartezeiten in der Kälte zu vermeiden, bittet die Berufsfeuerwehr die Menschen, die einen Impftermin haben, pünktlich im Messepark zu erscheinen und nicht zu früh.

 

Alle Infos zum Impfzentrum auf einen Blick.

 

1375 Impfdosen pro Woche

Das Land hat der Stadt bisher bis zur siebten Kalenderwoche einen Plan für den verfügbaren Impfstoff übermittelt, anhand dessen Terminfenster eingerichtet werden. Am Donnerstag und Freitag vergangener Woche wurden jeweils 200 Dosen verimpft. Von der 2. bis zur 7. Kalenderwoche wurden für das Impfzentrum jeweils 1375 Impfdosen pro Woche vom Land zugesagt. Zusätzlich beginnen ab der vierten Kalenderwoche die Zweitimpfungen, das heißt in der vierten Kalenderwoche werden zusätzlich 400 Terminfenster und Impfdosen vorgehalten, um die Personen, die vergangenen Donnerstag und Freitag zum ersten Mal geimpft wurden, zum zweiten Mal impfen zu können. In den Kalenderwochen 5, 6 und 7 werden dann jeweils 1375 Terminfenster geplant, um Personen ein zweites Mal impfen zu können.

Hierbei nicht eingerechnet sind die Impfungen durch die mobilen Impfteams des Landes und die Impfungen, die Pflegeeinrichtungen oder Kliniken in eigener Verantwortung vornehmen. Ist mehr Impfstoff verfügbar, ist die Berufsfeuerwehr Trier innerhalb kürzester Zeit in der Lage, die Kapazität des Impfzentrums hochzufahren. Es ist zum Start mit acht Impfstraßen ausgestattet, in denen theoretisch rund 2500 Personen am Tag geimpft werden können. Aktuell sind zwei Impfstraßen in Betrieb. Die Berufsfeuerwehr kann die Zahl auf bis zu 16 erweitern.

Sofern der Bund genügend Impfstoff liefert, hat das Land das Ziel ausgegeben, bis Ende Januar insgesamt 100.000 Erstimpfungen durchzuführen. Stand Donnerstag vergangener Woche haben in Rheinland-Pfalz insgesamt knapp 21.000 Menschen die Corona-Schutzimpfung erhalten.

(Quelle: Rathauszeitung Trier vom 12.01.21)

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