Auswärtsniederlage in Rostock – Gladiators unterliegen mit 93:82

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Symbolbild; Foto: dpa

TRIER. Mit Chase Adams, Jonas Grof, Thomas Grün, Robert Nortmann und Neuzugang Matt Freeman starteten die Gladiatoren in die Partie. Die ersten Punkte des Spiels erzielte Rostocks Brad Loesing aus der Mitteldistanz. Auf Seiten der Gladiators war es Chase Adams, der mit einem Dreier aus dem Fastbreak die ersten Punkte besorgte. Nach einem ausgeglichenen Beginn zogen die Gastgeber zur Mitte des ersten Viertels etwas das Tempo an und erspielten sich gute Würfe aus der Distanz. Insgesamt brachten jedoch beide Teams wenige Angriffe ins Ziel, sodass nach über sieben gespielten Minuten lediglich ein 10:7 für Rostock auf der Anzeigetafel stand. Trier blieb weiterhin gut im Spiel und nach einem starken And-One von Rupert Hennen ging es mit 19:14 für die SEAWOLVES in die erste Viertelpause.

Die ersten Minuten des zweiten Viertels gehörten den Rostockern. Schnell gerieten die Gladiatoren mit zehn Punkten in Rückstand (28:18, 13. Spielminute). Zwar zeigten die Trierer eine Steigerung im Vergleich zum letzten Spiel in Paderborn, jedoch trafen die Gastgeber auch extrem schwere Würfe – teilweise mit Foul – und hielten die Führung von über zehn Punkten aufrecht. Dennoch blieben die Trierer dran und erarbeiteten sich ebenfalls freie Wurfmöglichkeiten. Mit 47:38 für die SEAWOLVES ging es für beide Teams in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Gladiatoren den Ball weiterhin gut laufen, trafen jedoch kaum einen freien Wurf, sodass der Rückstand auf die Gastgeber nicht verkürzt werden konnte. Defensiv fiel es den Trierer schwer, die effizienten Schützen der Rostocker – allen voran Behnam Yakhchali – zu stoppen. Im Verlauf des dritten Viertels verloren die Trierer etwas den Anschluss, da weiterhin kaum freie Würfen fielen und die Gastgeber hingegen weiterhin extrem hochprozentig trafen. Die SEAWOLVES trafen weiterhin hochprozentig aus dem Feld und bauten die Führung zum Viertelende auf 68:52 aus.

Das letzte Viertel gestaltete sich zu Beginn ähnlich wie das letzte endete – mit starken Wurfquoten für Rostock. Aber auch die Gladiatoren fanden immer wieder freie Würfe, konnten diese aber immer noch zu selten in Punkte verwandeln. Auf Seiten der Trierer war es vor allem Kalidou Diouf, der offensiv für die meiste Gefahr sorgte. Dennoch blieb Rostock auf Distanz, zur Mitte des letzten Viertels stand es 77:64 für die Gastgeber (35. Spielminute). Bis zum Ende des Spiels kamen die Trierer nicht mehr in Schlagdistanz, die SEAWOLVES brachten den Vorsprung sicher über die Zeit. Schlussendlich verloren die Gladiators in Rostock mit 93:82.

Stimme zum Spiel:
Marco van den Berg, Headcoach Gladiators Trier: “Wir haben einen Schritt in die richtige Richtung gesehen. Wir hatten offensive mehrere Waffen und haben den Ball besser bewegt. Darauf wollen wir aufbauen und weiter arbeiten. Ich freue mich auf die weitere Entwicklung der Mannschaft und ab jetzt bereiten wir uns voll auf Karlsruhe vor.”
Für Trier spielten: Chase Adams (17 Punkte), Dan Monteroso (11), Kevin Smit (12), Rupert Hennen (12), Jonas Grof (5), Thomas Grün (3), Jonathan Almstedt (0), Kalidou Diouf (16) Matt Freeman (3), Robert Nortmann (3) und Vincent Hennen (0).
Beste Werfer Rostock SEAWOLVES: Behnam Yakhchali (22 Punkte), Till Gloger (15) und Brad Loesing (13).

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