In Saarburg und Kirn: Rheinland-Pfalz erprobt Zentren für Gesundheitsversorgung

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Foto: Kreiskrankenhaus Saarburg

SAARBURG/MAINZ. Das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium erprobt zusammen mit der Krankenhausgesellschaft und gesetzlichen Krankenkassen die Entwicklung von kleinen Krankenhäusern zu medizinischen Versorgungszentren.

Ziel sei eine gute wohnortnahe medizinische und pflegerische Grund- und Notfallversorgung, sagte der Vorstandsvorsitzende der Krankenhausgesellschaft, Bernd Decker, am Mittwoch in Mainz. Die Krankenhäuser sollten dabei zum Rückgrat der medizinischen Versorgung werden. Erprobt wird das Modell mit dem Titel «ZUG – Zukunft Gesundheitsnetzwerke in Rheinland-Pfalz» im Kreiskrankenhaus St. Franziskus Saarburg (Kreis Trier-Saarburg), sowie im Diakonie-Krankenhaus in Kirn (Kreis Bad Kreuznach)

«Rheinland-Pfalz ist das Land der kleinen Krankenhäuser, und das soll auch so bleiben», sagte Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD). Mit dem Projekt werde darauf reagiert, dass sich weniger Fachärzte in ländlichen Regionen niederlassen, es zugleich aber Fortschritte in der Medizin und der Digitalisierung gibt. Nach einer Bestandsaufnahme soll ein Versorgungskonzept mit den Trägern erarbeitet werden. Mit ersten Ergebnissen rechnet Projektleiter Jörg Mehr Anfang Februar.

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