++ AKTUELL: Private Kontakte, Schule & Co. – diese KNALLHART-REGLEN sollen heute verschärft werden! ++

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Foto: dpa-Archiv

BERLIN. Ganz Deutschland blickt am heutigen Montag gebannt nach Berlin, denn heute beraten Bund und Länder erneut und ziehen eine Zwischenbilanz nach zwei Wochen „Lockdown-Light“. Die wichtigste Fragen: Können die Regeln gelockert oder müssen diese sogar verschärft werden – was wird heute beschlossen?

Wie mehrere Medien, unter anderem tagesschau.de und „Bild-Zeitung“ vermelden, liegt diesen die aktuelle Beschlussvorlage als Entwurf vor.

INFORMATION: Was ist eine Beschlussvorlage?

Gremien, beispielsweise die heutige Videokonferenz mit Kanzleramt und Ministerpräsidenten, benötigen für ihre Arbeit Vorleistungen anderer um schneller (effizienter) arbeiten und Entscheidungen treffen zu können. In einer Beschlussvorlage werden Materialien und Ideen zusammengestellt und aufbereitet, so dass das entsprechende Gremium diese Arbeit nicht mehr leisten muss und nur diese Vorlage diskutieren, bewerten und beschließen braucht. Diese Vorarbeiten werden dem Gremium als „Beschlussvorlage“ gegeben

Heisst: Eine Beschlussvorlage ist ein Diskussionsgrundlage, ein Leitfaden, eine Zusammenstellung von Diskussionspunkten – welche eine klare Richtung vorgeben kann. Über das Ergebnis einer anschließenden Diskussion/Verhandlung gibt eine Beschlussvorlage jedoch keine Auskunft.

Foto: Uwe Anspach (dpa)

Diese Punkte sollen sich unter anderem in der Beschlussvorlage des Kanzleramts wiederfinden:

– Verzicht auf private Feiern bis zum Weihnachtsfest
– Kinder und Jugendliche sollen sich nur noch mit einer festen Person in ihrer Freizeit treffen
– private Zusammenkünfte sollen auf einen festen weiteren Haushalt beschränkt sein
– auf Reisen und Freizeitaktivitäten soll gänzlich verzichtet werden
– Aufenthalt in Öffentlichkeit soll weiter begrenzt werden – mit maximal zwei Personen eines weiteren Hausstandes!
– Maskenpflicht in Schulen für alle Jahrgänge (Ausnahmen im Einzelfall)

11 KOMMENTARE

  1. Der Lockdown bewirkt keinen Rückgang der Positivgetestetenzahlen, also muss der Lockdown noch viel strenger werden? Sukzessiv entdeckt man bald, die Familie Coronaviridae hat eine derart starke Kontagiosität, dass nur ganztägiges Rumlaufen in Taucheranzügen, gültig für alle Menschen und Haustiere, einen Rückgang der Positivtestzahlen einleiten kann.
    Hier für alle, die nicht aus dem Steuersäckel leben, sondern Steuern dort hinein erwirtschaften:
    https://youtu.be/krJfMyW87vU
    Mit höhnischen Grüßen, Ihre größte Regierung aller Zeiten

  2. @kotzt mivh an: beschränktes Atmen und Denken kommt dann wohl als nächstes GEBOT !

    Scheint schon bei ihnen zu funktionieren, das mit dem Denken.
    Das ist halt das Ergebnis die Menschen verursachen, die die Realtität einfach ausblenden.

    • „Scheint schon bei ihnen zu funktionieren, das mit dem Denken.“

      Scheint bei Ihnen nicht zu funktionieren, das mit dem Denken.
      Gehorsam ist eben einfacher. Und hat hierzulande ja auch Tradition.

      • Da kann nicht mehr viel dazu sagen.
        Mein Opa hat schon immer gesagt, dass man vor Dieben die Haustür abschliessen kann, aber gegen Dummheit noch kein Kraut gewachsen ist.
        Covid-Leugner registrieren, bei Ansteckung nur Behandlung gegen Bargeld. Quatsch, Covid-19 gibt es ja nicht. Wie konnte ich das vergessen.

    • äh ja…genau wie Donald Trump gesagt hat: es gibt nur so viele Fälle, weil wir so viel testen.

      Das aber auch die symptomlosen das Virus weiterverbreiten können, u.a. an Risikogruppen, daran denken solche Evolutionsbremsen wie du nicht.

      Naja, hat halt nicht jeder Glück beim Denken!

  3. Die Rechnung ist doch ganz einfach Leute:
    Mit ein bisschen Nachdenken kann man an leicht daraufkommen, dass die Coronapandemie nicht im Frühjahr, baff, vorbei ist. Das Ganze kann locker noch zwei bis drei Jahre dauern.

    Wird euch diese Information so präsentiert, dann sagen sich doch viele:
    Ich verschenke nicht drei Jahre meines Lebens, besonders wenn man bedenkt, dass die Gefahr von Corona nicht sooo gross ist, auch wenns gefährlicher als eine Grippe sein mag. Wer wird denn freiwillig zwei Jahre auf alle Kontakte und die damit verbundene Lebensfreude verzichten? Ich nicht.

    Der Fehler ist dass die GroKo sich von Anfang an auf des Konzept des Gesamtlockdown festgelegt hat ohne Alternativen, z.B. intelligentes Tracing, Schutz von Risikopersonen, usw. zu prüfen.

    Und so präsentiert man euch die Wahrheit scheibchenweise, immer wird wieder ein Monat draufgelegt, weil man denkt so machen die Leute mehr und länger mit.

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