Reiten ohne Pferd: Trendsport «Hobby Horsing» begeistert

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Tina Gardt // dpa

Es ist eine neue Trendsportart aus Finnland, die auch in Deutschland immer beliebter wird: Das Reiten auf dem Steckenpferd.

Beim «Hobby Horsing» schwingen sich Kinder und Teenager auf Holzstäbe mit Pferdeköpfen aus Stoff und Wolle – und springen über Hindernisse, reiten im Zirkel oder galoppieren über den Platz. «Es macht einfach riesigen Spaß», sagt die zehnjährige Melina in Udenheim (Kreis Alzey-Worms). Sie hat fünf Steckenpferde und trainiert regelmäßig im Garten – und im Verein.

Denn seit gut einem Jahr bietet der SC Mommenheim im Kreis Mainz-Bingen «Hobby Horsing» an. Geübt wird am eigens aufgebauten Springparcours: Bestimmte Sprünge oder Figuren. «Die meisten, die kommen, reiten auch tatsächlich auf echten Pferden», sagt Trainerin Tina Gardt. Neben ihrer Tochter Melina sind noch sechs weitere Mädchen dabei.

«Wir haben auch schon eine Quadrille mit verschiedenen Figuren einstudiert», erzählt Hardt. Ihr schwebt vor, in Mommenheim auch mal ein Turnier auszurichten. Bei dem ungewöhnlichen Hobby gibt es Wettbewerbe bis ganz nach oben. Eigentlich wären an diesem Samstag die weltweit größten Meisterschaften im «Hobbyhorse»-Reiten im westfinnischen Seinäjoki gestartet. Wegen der Corona-Pandemie wurden sie aber auf den Sommer 2021 verschoben.

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