Regenfälle lassen Pegelstände an Mosel und Rhein ansteigen

0
Symbolbild; Hochwasser am Zurlaubener Ufer (Foto aus Februar 2020) - lokalo.de

TRIER. Nach kräftigen Regenfällen sind die Pegelstände an den Flüssen in Rheinland-Pfalz stark angestiegen.

An der Mosel in Trier lag der Pegelstand am Freitagmittag bei rund 7,40 Metern – das sind gut vier Meter über dem mittleren Wasserstand. Wie das Hochwassermeldezentrum in Mainz mitteilte, wird der Fluss bis Samstagmorgen noch weiter anschwellen. Dann werde der Höchststand von 7,70 bis 7,90 Metern erreicht sein. Im Anschluss sollen die Wasserstände bis mindestens Sonntagabend fallen.

Grund für das Hochwasser seien starke Niederschläge in Deutschland und den französischen Vogesen, wo die Mosel entspringt. Die Mosel mündet bei Koblenz in den Rhein. Die Wasserstände sollen deshalb auch dort steigen. Bereits am Freitagmittag überschritt der Rhein die Meldehöhe von 5,00 Metern am Pegel Koblenz um 4 Zentimeter. Die Höchststände werden für die Nacht auf Sonntag mit Werten zwischen 5,50 und 5,70 Metern vorhergesagt.

Die Schifffahrt ist nach Angaben der Trierer Wasserschutzpolizei in der Nacht zum Freitag eingestellt worden. Dies geschieht, wenn ein Pegelstand von 6,95 Metern überschritten wird. Die Bundesstraße 53, die parallel zur Mosel verläuft, sei ebenfalls an einigen Stellen überschwemmt und gesperrt worden. Der Pegelstand des Flusses liegt normalerweise bei etwa 3,25 Meter. Auch an Nahe, Glan und Saar wird den Experten zufolge im Laufe des Freitags mit weiter kletternden Wasserständen gerechnet.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.