Zwei Millionen Euro für neuen Römerbrückenkreisel in Trier

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OB Wolfram Leibe (2. v. r.( und Baudezernent Andreas Ludwig (l.) freuen sich über den Förderbescheid für den Knotenpunkt Römerbrücke West, den Verkehrsminister Volker Wissing (2. v. l.) und Hans-Michael Bartnick (r.), stellvertretender Leiter des Landesbetriebs Mobilität Trier, ins Rathaus mitgebracht haben.

TRIER. Für den Bau eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt Römerbrücke West überreichte der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Volker Wissing am Montag einen Förderbescheid über gut zwei Millionen Euro an Oberbürgermeister Wolfram Leibe. Die Gesamtkosten werden mit rund 3,4 Millionen Euro veranschlagt. Die Kreuzung wird während der Bauarbeiten ab Sommer 2020 nicht komplett gesperrt, mit deutlichen Verkehrsbeschränkungen ist aber zu rechnen.

Wie Baudezernent Andreas Ludwig erläuterte, könne ein Kreisverkehr die künftigen Verkehrsströme, die sich durch die neue Verbindungsstraße in Trier-West und durch häufigere Schrankenschließungen bei Reaktivierung der Eisenbahn-Weststrecke ergeben werden, besser aufnehmen und ableiten. „Da sich zum Beispiel der von der Luxemburger Straße in Richtung Eurener Straße fließende Verkehr erheblich verstärken wird, wären ohne den Kreisel zwei Linksabbiegestreifen erforderlich gewesen. Dies ist aus Platzgründen jedoch nicht möglich“, erläuterte Ludwig.

Künftig sollen an dem Knotenpunkt die Fußgängerinnen und Fußgänger stärker zu ihrem Recht kommen: An jeder Einmündung des Kreisels ist ein Zebrastreifen geplant. Mit der Eröffnung des Regionalbahn-Haltepunkts Trier-West in unmittelbarer Nähe dürfte sich das Fußgängeraufkommen deutlich erhöhen.

„Der Römerbrückenkopf ist eines der zentralen Projekte beim Stadtumbau Trier-West und zugleich ein sichtbares Zeichen dafür, dass nach den jahrelangen Planungen jetzt etwas passiert“, freute sich OB Leibe über den Zuschuss. Volker Wissing stellte fest: „Die besondere Herausforderung bei diesem Projekt ist sicher, ein leistungsfähiges Verkehrsnetz mit dem Weltkulturerbe Römerbrücke in Einklang zu bringen. Ebenso wichtig ist die Verknüpfung mit dem Schienenverkehr auf der Westtrasse.“

Damit der Römerbrückenkopf zu einem echten Eingangstor für Trier-West wird, ist auch eine gestalterische Modernisierung und Aufwertung vorgesehen, unter anderem mit Natursteinpflaster auf den Gehwegen. Nach der Fertigstellung des Kreisverkehrs ist im Rahmen der Städtebauförderung eine Neugestaltung und Begrünung der Platzfläche rund um die bisherige Sparkassenfiliale geplant. Durch die Schaffung von Blickachsen und neuen Abgängen zur Mosel soll nicht zuletzt die Römerbrücke besser in Szene gesetzt werden.

Nach der Übergabe des Förderbescheids stehen als nächste Schritte die Fertigstellung der Ausführungsplanung für den Kreisverkehr und die Ausschreibung auf dem Programm. Nach der Vergabe des Auftrags an eine Baufirma können der Ablauf der Bauarbeiten und die Verkehrsführung geplant werden. Anschließend steht die Information der Anwohner auf dem Programm. Im Sommer 2020 starten die Bauarbeiten, die bis Frühjahr 2022 abgeschlossen sein sollen.

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6 KOMMENTARE

  1. Wie wäre ein Tunnel für Fussgänger, der Verkehr fliesst weiter aber NEIN, in Trier wird gebaut wie auf dem Dorf. Immer schön gediegen, den Kopf nach unten

  2. Tunnel für Fussgänger? So etwas wird aus gutem Grund seit den 70er Jahren nicht mehr geplant.
    Und zählt Fussverkehr bei Ihnen nicht als Verkehr?

    • Geschlechtsverkehr aber auch….Hier bin ich wieder Sascha…… mal wieder 3 Wochen durch die Staaten gereist , den fetten V8 blubbern lassen….. und nun warte ich auf meine Strafe, auf Vernennungen aller Art….

    • Echt jetzt, warum denn Fussgänger in den Verkehr einbinden ?? Um noch mehr Chaos anzurichten. Man will doch bewusst dem Autofahrer, besonders in Trier den Spass verderben. Wer an der Porta Richtung Paulinstr. an der Ampel noch nicht die Nerven verloren hat der melde sich bitte. Sicher habe ich mir schon 1000x gewünscht, dass der Tunnel wieder offen wird. Hier wird z.B. bewusst provoziert bei Rot über die Ampel zugehen mit Schaden um Leib und Leben.

  3. Wenn man sich die Bauzeit für den Mickerkreisel im Speyer ansieht und die völlig unnötige Vollsperrung ,weiß man was bei der Baustelle Römerbrücke herauskommt, 3 Jahre Bauzeit mindestens, ein heilloses Verkehrschaos und von der Baukostenüberschreitung nicht zu sprechen.
    Wäre es nicht sinnvoller gewesen erst einmal dort zu bauen wo es wirklich notwendig ist, zb. die Aulbrücke, wie lange plant man daran herum ? 40 Jahre ?

  4. @kabumm

    genauso ist es.

    Die 2 Baufirmen aus dem Trierer Westen (bekommen eh wieder den Zuschlag) werden das bestimmt wieder in die Länge ziehen.

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