200 Jahre alte Scheune bei Heubrand zerstört

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KOBLENZ. Am 30.06.2019 geriet gegen 5.50 Uhr durch bislang unbekannte Ursache erst seit dem Vortag eingelagertes Heu in einer Scheune in Koblenz in Brand. Der hieraus resultierende Vollbrand zerstört das annähernd 200 Jahre alte, voll restaurierte Gebäude in Fachwerkbauweise.

Dieses Gebäude war etwas sechs Meter vom eigentlichen Wohnhaus entfernt – dennoch schmelzten die Kunststoffrollläden des Wohnhauses trotz permanenter Kühlung der Feuerwehr mittels Wasser aufgrund der Brandhitze.

Der Einsatzleiter der in der Brandbekämpfung befindlichen Wehren entscheidet sich für den kontrollierten Abbrand des Gebäudes. Nachdem das Objekt gegen 9h in sich zusammengestürzt ist, werden zwei schwere Mobilbagger zum Brandort bestellt um die Gebäudereste auseinander zu ziehen sowie die großen Mengen noch brennenden Strohs und Heus auf einer angrenzenden Freifläche verteilen und ablöschen zu können.

Weder Mensch noch Tier kamen bislang physisch zu Schaden. Der Sachschaden dürfte sich auf etwa 200.000EUR belaufen. Insgesamt sind etwa 80 Feuerwehrkräfte der Ortschaften Büchenbeuren, Sohren, Kirchberg, Gemünden, Dickenschied, Hecken, Lindenschied und Simmern im Einsatz. Die Versorgung der Einsatzkräfte (Außentemperatur > 30°C) wird durch unterschiedliche Verbände wie z.B. Johanniter und DRK vorgenommen. Der Einsatz dauerte um 16:45h weiterhin an.

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