Digitalpakt ermöglicht mehr Tablet-Computer für Schulklassen

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Tablet-PCs liegen auf einem Tisch neben Schulbüchern und Schreibutensilien. Foto: Arne Dedert/Archiv

MAINZ. Rein rechnerisch müssen sich 40 Schüler in Rheinland-Pfalz einen Tablet-Computer teilen. Dies geht aus einer Antwort des Bildungsministeriums auf eine Landtagsanfrage der CDU-Abgeordneten Anke Beilstein hervor. Demnach verfügten die Schulen nach der Erhebung aus dem Jahr 2018 über insgesamt 36 301 mobile Endgeräte, darunter 10 326 Tablet-Computer.

«Das ist eine Momentaufnahme», sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. «Wir sind in einem dynamischen Prozess.» Mit den jetzt erwarteten Bundesmitteln aus dem Digitalpakt können auch Präsentationsgeräte wie interaktive Tafeln und mobile Endgeräte wie Tablet-Computer und Notebooks angeschafft werden.

«Die Geräte sind nur Mittel zum Zweck», erklärte Hubig. Entscheidend sei, dass den Schülerinnen und Schülern ein kompetenter Umgang damit vermittelt werde, auch ein sinnvolles Verhältnis zur persönlichen Verwendung im Alltag. Neben den schuleigenen Geräten setzten Schüler und Lehrkräfte auch ihre eigenen Smartphones und Tablet-Computer ein.

Aus der Landtagsanfrage geht hervor, dass 150 Schulen über mindestens 24 Tablets verfügen. Diese werden meist als mobile Einheiten mit «Kofferlösungen» in den Schulen genutzt, können dann je nach Bedarf schnell von einer Klasse übernommen werden.

Schulen, die derzeit keine oder zu wenige Tablets haben, können Geräte bei kommunalen Medienzentren oder beim Pädagogischen Landesinstitut ausleihen. Im Rahmen des vor mehr als zehn Jahren begründeten Landesprogramms «Medienkompetenz macht Schule» wurden dafür mehr als 300 Tablet-Computer angeschafft. (dpa)

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