MAINZ. Der Einsatz von Elektroschockpistolen im Streifendienst hat sich nach Einschätzung von Innenminister Roger Lewentz (SPD) bewährt.
«In 38 der bislang erfassten Taser-Einsätze in den Monaten November bis Januar genügte in zwei von drei Fällen allein die Androhung des Taser-Einsatzes, um Übergriffe auf Dritte oder Einsatzkräfte der Polizei abzuwenden», sagte der Minister am Donnerstag in Mainz. Die sogenannten Distanz-Impulsgeräte seien – auch aus Sicht von 90 Prozent der Polizisten – ein geeignetes Mittel, um von Gewalt und Aggression geprägte Einsatzlagen zu bewältigen, ohne dass es zu schweren Verletzungen komme.
Die meisten Einsätze – 18 von insgesamt 38 – gab es im Gebiet des Polizeipräsidiums Koblenz. An zweiter Stelle stand das Präsidium Westpfalz in Kaiserslautern (11), gefolgt von Trier (4), Mainz (3) und Ludwigshafen (2). Die Elektroschockpistolen waren zunächst in den Oberzentren eingeführt worden. Bis 2021 sollen alle 72 Polizeiinspektionen solche Geräte erhalten.
















