Gegen Alko-Fahrer und Raser: Luxemburg zieht die Notbremse

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LUXEMBURG. Nach dem schrecklichen Unfällen vom Wochenende in Luxemburg, bei denen drei Menschen ums Leben kamen, möchte die Luxemburger Regierung handeln und die Gangart gegen alkoholisierte Fahrer und Raser verschärfen.

Wie es aus Regierungskreisen verlautbarte, soll die Zahl der Verkehrskontrollen im Großherzogtum in Absprache mit den Sicherheitskräften drastisch erhöht werden.

Bei den beiden Unfällen mit drei Toten am Wochenende war Alkohol am Steuer die Unfallursache.

Gegenüber L’essentiel sagte der Präsident der Vereins „Sécurité Routière“, Paul Hammelmann : «Es ist eine radikale Änderung auf den Straßen notwendig». Um erste Schritte einzuleiten trafen sich heute in Luxemburg der Minister für nachhaltige Entwicklung und Infrastrukturen, François Bausch, Vertreter der Polizei (Police Grand Ducale) und die Sécurité Routière.

Neben Alko-Fahrern stehen auch die Raser im Fokus der neuen Pläne. Auf den Nationalstraßen in Luxemburg könnte das Tempolimit künftig von 90 auf 80 km/h gesenkt werden. Um dieses Thema näher zu erörtern, soll in den nächsten Tagen eine Arbeitsgruppe im Ministerium gegründet werden.

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