TRIER. In seiner vergangenen Sitzung hob der städtische Denkmalpflegebeirat die Dringlichkeit der Sanierung des Monopteros im Park von Schloß Monaise hervor. Der Rundbau aus dem 18. Jahrhundert drohe zu zerfallen. Insbesondere der obere Bereich der Säulen sei schadhaft, aber auch der Plattenbelag des Fußbodens weise zahlreiche Mängel auf.
Das kleine Bauwerk besteht aus einer Kuppel, die von acht Säulen getragen wird. Der Bautyp geht auf antike Vorbilder zurück, wurde dann aber vor allem im 18. Jahrhundert in der Gartenarchitektur eingesetzt, um malerische Landschaftsbilder zu erzeugen.
Der Monopteros befindet sich nach Ansicht des Beirats in einem „katastrophalen Zustand“ und drohe zu zerfallen. Die Stadt solle die Restaurierung in Angriff nehmen und sich um Zuschüsse bemühen.
Bereits vor einigen Jahren wurde eine restauratorische Voruntersuchung mit Schadenserfassung erstellt. Mehrere Anläufe, die Restaurierung des Monopteros anzugehen, scheiterten jedoch an fehlenden Finanzmitteln. Derzeit ist das Bauwerk aus Sicherheitsgründen eingezäunt.

















