Sperrbezirk eingerichtet – Bienenkrankheit im Kreis Cochem-Zell

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COCHEM Im Landkreis Cochem-Zell wurde in dieser Woche der Ausbruch von Amerikanischer Faulbrut in mehreren Bienenständen in der Gemeinde Ellenz-Poltersdorf amtlich festgestellt. Daher hat die Kreisverwaltung nun einen Sperrbezirk mit einem Radius von rund einem Kilometer um die betroffenen Bienenstände eingerichtet.

Bei der Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Brutkrankheit der Honigbienen. Sie ist eine anzeigepflichtige Krankheit, die nur die Bienenbrut erfasst und weder für andere Tiere noch Menschen ansteckend ist. Auch der Honig kann bedenkenlos verzehrt werden.

Da die amerikanische Faulbrut eine schnell fortschreitende und leicht übertragbare Bienenkrankheit ist und eine erhebliche Gesundheitsgefahr für empfängliche Völker im Umfeld eines Ausbruchsherdes darstellt, sind gemäß Bienenseuchenverordnung Schutzmaßnahmen anzuordnen.

Neben der Sanierung der betroffenen Bienenvölker ist bei einem amtlich festgestellten Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut die Anordnung eines Sperrbezirkes zwingend zu veranlassen. Die Einrichtung einer Sperrzone ist ein geeignetes Mittel um das weitere Ausbreiten der Seuche zu verhindern und damit Völker, in der Nähe eines infizierten Bestandes zu schützen.

(Text: Kreisverwaltung Cochem-Zell)

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