Nach Schwarzfahrt wieder eingefahren

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Foto: Bundespolizei Trier

KOBLENZ / TRIER. Die Bundespolizei Koblenz setzte der Flucht eines Häftlings am Sonntagmittag ein schnelles Ende. Der 31- Jährige war erst seit wenigen Stunden aus dem offenen Vollzug der Strafvollzugsanstalt Givenich in Luxemburg entflohen, als für ihn am Hauptbahnhof Koblenz bereits wieder die Handschellen klickten.

Aufgefallen war der Luxemburger, weil er bei einer Fahrkartenkontrolle in einem Zug von Trier nach Koblenz kein Ticket vorzeigen konnte.

Der Zugbegleiter alarmierte daraufhin die Bundespolizei. Diese ermittelten, dass der Mann wegen mehrerer Raubdelikte aus einer 14-jährigen Freiheitsstrafe noch eine zweijährige Reststrafe in Luxemburg zu verbüßen hatte und aus der zuständigen Haftanstalt entwichen war.

Die luxemburgischen Behörden erließen gegen den Abgängigen einen europäischen Haftbefehl und stellten ein Auslieferungsersuchen.

Nach richterlicher Entscheidung wurde der Luxemburger am Montag in die Justizvollzugsanstalt Koblenz gebracht. Dort wartet er jetzt auf seine Überstellung zurück in die Heimat.

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