Handytarife: Kostenfalle Roaming?

0

Mobil surfen, chatten oder telefonieren – für all diese liebgewonnen Gewohnheiten verlangt der heimische Netzbetreiber im Ausland zusätzliche Gebühren, das sog. Roaming. Diese Aufschläge werden sowohl im EU-Ausland als auch in Nicht-EU-Staaten fällig.

Roaming-Aufschläge sind unterschiedlich

Wie hoch die Gebühren sind, hängt vom Urlaubsort und dem heimischen Netzbetreiber ab. Für das EU-Ausland gelten allerdings Obergrenzen. Ein Anruf nach Deutschland kostet pro Minute maximal sechs Cent mehr als im heimischen Handytarif. Für einen Anruf aus Deutschland werden maximal 1,2 Cent pro Minute verlangt. Für das Versenden einer SMS wird um bis zu 2 Cent mehr als zu Hause abgerechnet. Der Aufschlag pro MB für mobiles Surfen beträgt maximal sechs Cent. Flatrate-Tarife sind in der Regel nicht vom Roaming ausgenommen. Allerdings gibt es bei Flatrates Tarifmodelle, bei denen das Roaming entfällt.

Roaming-Fallen

Stundenlanges Surfen am Urlaubsort kann die Roaming-Gebühren schnell in die Höhe treiben. In der Regel informiert der heimische Netzbetreiber ab Zusatzkosten von 50 Euro per SMS. Dann heißt es, weiterbezahlen oder verzichten.

Die Lust an einer Kreuzfahrt kann einem schnell vergehen, wenn auf dem Schiff fürs Telefonieren Aufschläge von bis zu vier Euro anfallen. Ein Tipp von www.premiumsim.de Warten Sie, bis das Kreuzfahrtschiff im nächsten Hafen einläuft. Dort stehen dann wieder die landesüblichen Netze zur Verfügung.

Grenzregionen gehören ebenfalls zu den Roaming-Fallen. Ahnungslos wird das deutsche Handy genutzt, weil man sich ja in Deutschland befindet. Weit gefehlt! Da sich Handys automatisch immer ins stärkste Netz einwählen, kann dies in Grenzregionen auch ein ausländisches Netz sein. Um dieser Falle zu entgehen, reicht ein kurzer Blick auf das Handy-Display, um sicher zu gehen, dass man im deutschen Netz ist.

Der Wegfall der Roaming-Gebühren wurde wieder einmal für Mitte Juli 2017 angekündigt. Ob es dann Ausnahmen gibt, ist im Moment noch unklar. Wer auf Nummer sicher gehen will, erkundigt sich am besten vor dem Urlaub beim Netzbetreiber über die anfallenden Gebühren.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.