Ärger am „Lieserpfad“ – Eigentümer zäunt ein

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Ein Blick hinab auf den Lieserpfad mit einem Zaun rechts und links aus Holz.
Diese Zaunanlage verärgert Wittlicher und Wanderer: Die traditionelle Wegstrecke des Lieserpfads wurde vom Grundstückseigentümer teilweise umzäunt.

WITTLICH. Spaziergängern und Wanderern bietet sich auf dem Lieserpfad in Höhe des Reitstalls derzeit ein sonderbarer Anblick. Seit vergangenem Freitag wurde die traditionelle Wegstrecke des überregional beliebten und renommierten Wanderpfads teilweise umzäunt.

Die Zaunanlage wurde vom Grundstückseigentümer aufgestellt und befindet sich offenbar auf seinem Grundstück. Tatsächlich können Passanten den Lieserpfad an dieser Stelle mit einem Kinderwagen gar nicht mehr passieren, Fahrradfahrer und gehbeeinträchtigte Menschen nur beschwerlich.

Der Grundstückseigentümer hat dieses Vorhaben weder mit der Stadtverwaltung noch mit dem Verein Moseleifeltouristik abgestimmt. Die Stadtverwaltung prüft nun, ob die Zaunanlage in dieser Form aufgestellt werden durfte oder nicht. Parallel hierzu wird die Verwaltung Alternativen prüfen und erneut mit dem Grundstückseigentümer Kontakt aufnehmen, um eine für alle Seiten befriedigende Lösung zu finden.

4 Kommentare

  1. +++ Stadtverwaltung Klarstellung +++

    „In Wittlich gibt es ein allgemeines Begehungsrecht für private Grundstücke, besonders dann, wenn es uns Arbeit und Papierkram spart…! Zu beachten ist jedoch, dass Verkehrssicherungspflichten und eventuelle Haftungslasten natürlich beim Grundstückseigentümer verbleiben.“

  2. So etwas haben wir in einer Eigentümergemeinschaft für einen „Fussweg “ auch erlebt, der gehörte 16 privaten Parteien und die anliegenden Grundstücke der Stadt Trier haben den auch genutzt und verschmutzt, eine Anfrage bei der Stadt an der Beteiligung der Pflege wurde mit dürren Worten abschlägig beschieden , die Verkehrssicherungspflicht und die Haftung oblag den Eigentümern, darauf wies die Stadt dann explizit hin. Da es kein eingetragenes Wegerecht gab haben wir dann den Weg mit Toren verschlossen. Damit war die Nutzung den Eigentümern vorbehalten .
    Die Stadt durfte dann auf ihren Grundstücken einen eigenen Weg bauen , das war teuer .

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