Mit Küchenmesser in den Brustkorb: Geistig-Verwirrter attackiert Polizist

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Symbolbild

Bildquelle: pixabay

ROLLINGEN. Wie die Luxemburger Polizei auf ihrer ihrer Facebook-Seite mitteilt, kam es gestern Vormittag zu einer Messerattacke auf einen Beamten. Nur die getragene Schutzweste rettete den Mann vor den „Einstichen“.

Die Mitteilung im Wortlaut:

„Zeugen haben der Polizei gestern Vormittag zwei Zettel mit der Aufschrift „MORT AUX FLICS“ welche, von aussen gut sichtbar, an einer Fensterbank eines Mehrfamilienhauses befestigt waren, gemeldet.
Eine Patrouille begab sich vor Ort, zusammen mit zwei Betreuern einer Sozialeinrichtung welche die Wohnung des betroffenen Mannes verwaltet. Die beiden waren ihrerseits von der Gemeindeverwaltung über den Vorfall in Kenntnis gesetzt worden. Die Polizei begab sich mit den zwei Sozialarbeitern in die Wohnung des jungen Mannes um nach dem Rechten zu sehen. Als sich einer der Polizisten dem Täter näherte, drehte dieser sich blitzartig um, lief mit einem Küchenmesser in der Hand auf den Beamten zu und stach ihn in den Brustkorb. Glücklicherweise brach die Klinge, durch die Wucht des Schlages an der Sicherheitsweste des Beamten, vom Griff ab.

Die Schutzvorrichtung, die übrigens von allen Polizisten im Dienst getragen werden soll, hat Schlimmeres verhindert. Der Beamte blieb unverletzt. Der Täter konnte überwältigt und in Handschellen gelegt werden. Die Polizisten mussten allerdings Pfefferspray einsetzen da er sich der Festnahme aufs Heftigste widersetzte.

Der Mann wurde in der Psychiatrie untergebracht. Die Staatsanwaltschaft hat die Kriminalpolizei mit der Untersuchung beauftragt.

Nach ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Täter schon im Vorfeld in den sozialen Medien gegen die Polizei hetzte und Drohungen aussprach.“

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