Fußball-Rekordserie nach 2 Jahren eingestellt – Schneifel/Auw kann noch verlieren

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SCHNEIFEL. Nach fast 2 Jahren ist die unglaubliche Rekordserie des Kreisliga C II Eifel – Vereins „SG Schneifel-Auw II“ zu Ende gegangen. Die Mannschaft aus der Vulkaneifel musste sich am Wochende zum ersten Mal wieder geschlagen geben.

Fast hätten die Kicker der SG Schneifel-Auw III die Serie von zwei Jahren (!) ohne Punktspielniederlage vollgemacht, bis es sie nun doch erwischt hat: Mit 1:2 unterlag das Team aus dem äußersten nordwestlichen Zipfel von Rheinland-Pfalz am zweiten Spieltag der Kreisliga C II Eifel der SG Baustert.

„Das war schon ein toller Lauf. Uns allen war aber klar, dass es nach dem Aufstieg in eine stärkere Klasse um einiges schwieriger wird“, sagt Verteidiger Tobias Rodemers gegenüber „fussball.de“, dessen Vater Alois das Team trainiert.

Am 20. September 2014 hatte das Team zuletzt verloren (0:3 bei der SG Schönecken III). Anschließend startete die dritte Mannschaft des Bezirksligisten durch. Am Ende der Spielzeit 2014/2015 sprang bereits Platz drei heraus. In der vergangenen Spielzeit sorgten die Rodemers-Schützlinge mit 17 Siegen und nur einem Remis für klare Verhältnisse und wurden souverän Meister in der Kreisliga D II.

Der Vizemeister DJK Watzerath hatte mit seinen 36 Punkten ganze 16 weniger als der Champion.

„Die Kameradschaft ist super“, nennt Defensivspezialist Rodemers einen wichtigen Grund für die langanhaltende Erfolgsserie. Einige seiner Kameraden haben schon ein, zwei Ligen höher in der zweiten Garnitur der Spielgemeinschaft gekickt. Tobias Wynands war früher sogar Mitglied der ersten Mannschaft und bringt zusätzliche Qualität mit ein.

Mit der knappen Niederlage ist nun die Siegesserie für die SG Schneifel-Auw III beendet. Trainer Alois Rodemers will sich davon nicht unterkriegen lassen. „Wir müssen auch wieder lernen, zu verlieren und sollten dem weiteren Saisonverlauf demütig entgegenblicken“, sagt er „fussball.de“.

Brachte die Teambesprechung Unglück?

Etwas Wehmut klingt aber doch mit. Denn der Trainer hat womöglich einen „Fehler“ gemacht. Ausgerechnet vor dem Baustert-Spiel habe er in der Mannschaftsbesprechung den tollen Lauf in den Mittelpunkt gestellt, sagt er. „Das hat anscheinend Unglück gebracht.“

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