Nach „Gräff-Affäre“ – Personelle Konsequenzen im Theater Trier

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Bildquelle: Trier.de

TRIER. Personelle Konsequenezen im Theater. Schauspielchef Ulf Frötschner ist kein Mitarbeiter mehr des Theater Triers.

Auf Lokalo.de Nachfrage bestätigte Intendant Karl Sibelius die Trennung mit dem Schauspielchef. Aus Gründen des Datenschutzes wolle er zu der Personalfrage aber keine weitere Auskunft geben, verständlich.

Frötschner hatte in der letzten Zeit für negative Schlagzeilen rund um das Theater gesorgt. So gab er auf einer Pressekonferez bekannt, dass die Mutter Tanja Gräffs mit dem geplanten Stück „Die rote Wand“, ein Schauspiel über den Kriminafall, einverstanden sei. Dies entsprach allerdings nicht der Wahrheit.

Unter anderem der Berichterstattung und den Lesern von Lokalo.de ist es zu verdanken, dass diese Aussage als Lüge enttarnt wurde, Frau Gräff wurde lediglich per Email informiert und gab kein Einverständnis. Fraglich bleibt, ob dies die einzige personelle Umstellung im Zuge der „Gräff-Affäre“ sein wird.

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11 KOMMENTARE

  1. … und es wurde ein Bauernopfer gefunden, die Verantwortlichen reiten das Pferd weiter, bis es tot ist. Gratulation.

  2. Einer weniger auf der Gehaltsliste, aber wen enteressiert es, der Steuerzahler muß eh wieder für alles blechen.
    Jedes Jahr werden zig Millionen und aber Millionen in diesen Koloss gesteckt der auch nie 1 Pfennig Gewinn abwerfen wird.
    Und Herr Sibelius ist sowas eh alles egal wie man die Tage aus seiner Munde hören konnte, hauptsache sein fetter Gehaltscheck jeden Monat, alles andere war dem Mann schon immer egal.
    Es ist einfach nicht zu verstehn warum ein Laden Jahr für Jahr nur Minus macht auf Kosten der Steuerzahler.
    Anstatt das man mal in die Gänge kommt in Sachen Feuerwehr, nichts, einfach nichts wird gemacht.
    Werter Herr OB Leibe, wie lange soll dieses Spiel noch weiter gehen ?

    • Auch wenn es Ihresgleichen nie verstehen wird,
      ein Stadttheater wird niemals Gewinn machen.
      Das ist auch nicht seine Aufgabe, aber auch das verstehen Sie nicht.

  3. Sibelius tanzt den Verantwortlichen auf der Nase herum. Was soll’s, er wird ja Steuer finanziert.
    Ein bißchen Verlust ist immer.
    Wenn er seinen Job verliert, kann er sich bei Tafeln anstellen und Flaschen sammeln.
    Vielleicht erwacht er dann aus seinen teuren Träumen.

    • Sie als treuer AfDler werden dem Theater in Zukunft
      das Leben schwer machen. Leider.
      Wir wissen auch das Sie noch viel mehr ändern
      würden…

      • Ich bin immer Kritikfähig, nehme sie allerdings nur von Personen mit Klarnamen an.
        Der komplette Trierer Stadtrat hat gegen den Antrag der AFD gestimmt,
        dem Seniorenhaus in Trier als Treffpunkt für Trierer Senioren den Betrag von 30.000 € für Mietzwecke
        zu genehmigen. Hätte Rot/Grün den Antrag gestellt, wäre er mal eben durchgewunken worden.
        Beim Theater geht es um andere Summen, deshalb stelle ich mich bei solchen Ungerechtigkeiten gerne auf die Seite der AFD.
        Ob ein Herr Sibelius vor einem vollen oder leeren Haus spielt ist mir relativ egal.
        Jedenfalls solange die Tickets mit mind. 130,00 € subventioniert werden, hat jeder Bürger das Recht
        und die Pflicht, dies zu hinterfragen. Und was wir sonst noch ändern wollen, können Sie in unserem
        Programm nachlesen.

        • … und warum hat der Stadtrat seinerzeit den AFD-Antrag abgelehnt? Weil zu diesem Zeitpunkt der Vermieter andere Vorstellungen und die Feuerwehr ein Veto eingelegt hat! Erst später haben sich der Vermieter bewegt brandschutztechnische (kostengünstige) Alternativen gezeigt.

          @Herr Lambert: AFD & Co bezeichnen missliebige Berichterstatttungen immer als Produng der „Lügenpresse“. Was die AFD betreibt – und sie folgen ihr gewollt oder ungewollt – ist nichts anderes als Verzerren von Wahrheit und Verbreitung von Lügen!

          • Herr Röhm,
            seltsamerweise scheint in Trier der Brandschutz ganz von selbst zu „wachsen“. Das Phänomen hatten wir schon im Robert-Schumann-Gebäude, als Birks Dezernat dessen Nutzung aufgrund fehlenden Brandschutzes ablehnte. Als sich der Druck durch den Raummangel des HGT erhöhte, und hier abermals die AfD forderte, das RSG mitzunutzen, gab man diesem Antrag nicht stand. Aber, schwuppdiwupp, wuchs über Nacht der Brandschutz im RSG, bzw. die Bedürfnisse verringerten sich.

            Haus der Senioren, ein Jahr später: Wieder fordert die AfD die Nutzung eines Gebäudes, diesmal für Senioren, wieder wird das abgelehnt, wieder mit der Begründung mangelnden Brandschutzes. Auch hier erhöht sich der Druck, und zugleich sucht Birk Verwaltungsräume für ihr Dezernat. Und wieder schrumpft der Brandschutzbedarf über Nacht…

            Nicht wir verzerren hier die Wahrheit 🙂

  4. In Trier wird großes Theater gespielt. „Des Kaisers neue Kleider“ wird präsentiert. „Dr.“ Karl Sibelius persönlich in der Rolle der Kleider.

  5. an „Einer aus Trier“:
    Was hat denn ein Stadttheater für Aufgaben? Einen Grund kennen wir, eine Minderheit muss sich präsentieren und natürlich gesehen werden. Wenn aber andere Belange, die eine große Mehrheit der Einwohner und der Kinder nutzen, keine Sanierung oder Erhaltung erfahren, dann ist das wohl in Ordnung. Man sollte immer Prioritäten setzen und nicht alles kaputt sparen, um ein einziges Haus teuer aber unwirtschaftlich zu erhalten.

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