Kaster: „Ein guter Tag für alle Pfalzeler“

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TRIER/BERLIN. Der Bahnhof Pfalzel bekommt den langersehnten Aufzug. Der Bund wird den Bahnhof im entsprechenden Bundesprogramm aufnehmen, dies wurde dem Bundestagsabgeordneten für Trier und Trier-Saarburg, Bernhard Kaster, in weiteren Gesprächen mit dem Bundesverkehrsministerium mitgeteilt. Die Aufnahme kann erfolgen, nachdem in einem gemeinsamen Ortstermin zwischen Bernhard Kaster, Vertretern der Deutschen Bahn AG und des Eisenbahnbundesamtes letzte planrechtliche Hürden beseitigt werden konnten. „Dies ist ein guter Tag für alle Pfalzeler“, zeigt sich Kaster über die Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums erfreut. Um die notwendige Finanzierungsvereinbarung fertigzustellen, wird der Bund nunmehr an das Land Rheinland-Pfalz herantreten, welches dem Vorschlag von Bernhard Kaster gefolgt war und den Bahnhof Pfalzel im Bundesprogramm angemeldet hatte.

„Die Aufnahme des Bahnhofes Pfalzel in das Bundesprogramm ist eine gute Nachricht für alle Bahnreisenden in Pfalzel. Die dort vorhandene lange und steile Treppe ist längst nicht nur für Rollstuhlfahrer ein unüberwindbares Hindernis. Mit der heutigen Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums wird auch beispielsweise vielen älteren Menschen oder Eltern mit Kinderwagen die Nutzung des Bahnhofes in absehbarer Zeit nicht nur erheblich einfacher, sondern in einigen Fällen sogar erst möglich gemacht“, betont der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Der Bahnhof liegt auch in unmittelbarer Nähe zum Moselradweg, weshalb er auch von zahlreichen Fahrradfahrern genutzt wird.

Kaster hatte sich bereits seit dem vergangenen Jahr in mehreren Gesprächen mit der Deutschen Bahn AG, dem Eisenbahnbundesamt und auch dem Bundesverkehrsminister, Alexander Dobrindt, für den Einbau des Aufzuges im Bahnhof Pfalzel eingesetzt. Der Einbau des Aufzuges wäre der erste große Schritt hin zur vollständigen Barrierefreiheit. Nachdem mögliche Hürden bezüglich eines drohenden Planfeststellungsverfahren mit dem Eisenbahnbundesamt in einem Ortstermin mit Bernhard Kaster und der Deutschen Bahn AG überwunden werden konnten, hat der Bund nun grünes Licht für den Einbau des Aufzuges im Rahmen des Bundesprogrammes gegeben. Das Projekt, das insgesamt rund 480.000 Euro kosten soll, wird gemeinsam vom Bund, dem Land Rheinland-Pfalz und der Stadt Trier finanziert. Auf Initiative des Baudezernates hatte der Stadtrat Trier bereits mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Stadt die Baumaßnahme ausdrücklich unterstützt und sich auch finanziell am Einbau beteiligen wird. „Mein Dank gilt in dieser Sache dem Bund, dem Land Rheinland-Pfalz, der Stadt Trier und auch dem Ortsbeirat Pfalzel für die gute Zusammenarbeit in dieser Sache“, so Kaster.

Hintergrund:

Ende Juli 2015 hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt das Modernisierungsprogramm für Bahnstationen im ländlichen Raum ins Leben gerufen. Bahnhöfe mit weniger als 1000 Ein- und Aussteiger pro Tag können demnach mit Hilfe des Bundesprogramms, das über ein Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro verfügt, innerhalb von drei Jahren barrierefrei umgebaut werden. Insgesamt können hierdurch 50 Prozent der Kosten des barrierefreien Umbaus durch den Bund gefördert werden.

2 KOMMENTARE

  1. Wenn Politiker eine unendliche Geschichte als „guter Tag für die Pfalzeler“ verkaufen wollen

    Unglaublich wie lange sich die DB geziert hat an dieser Haltestelle einen Aufzug einzubauen , der Haltepunkt war jahrzehnte ein hässlicher Schandfleck

    • Und den Aufzug hätte es nie gegeben wenn der MdB kein Pfalzler wäre und der ICE noch fahren wûrde.

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