Schweitzer appelliert an Bundesregierung: Standort Deutschland mehr stärken

Der Pharmakonzern Eli Lilly fährt Investitionen in den Standort in Alzey zurück. Mitbewerber Boehringer Ingelheim stoppt Millionensummen für deutsche Standorte. Das trifft Rheinland-Pfalz hart.

0
Der rheinland-pfälzische SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer. (Archivbild) Foto: Boris Roessler/dpa

MAINZ. Der rheinland-pfälzischen SPD-Fraktionschef Alexander Schweitzer fordert von der Bundesregierung, bessere Bedingungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland zu schaffen. Mit diesem Ziel sei die Koalition angetreten, mahnte Schweitzer in Mainz. «Die Ergebnisse lassen allerdings auf sich warten.»

Gerade die Entscheidungen der Pharmariesen Eli Lilly, Boehringer Ingelheim oder Pfizer machten dies deutlich, erklärte der SPD-Politiker. Die Unternehmen hatten jüngst die Kürzung von Investitionen in Deutschland angekündigt und als Grund dafür die Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitswesen genannt (lokalo.de berichtete).

Das Treffen der Koalitionsspitzen von CDU und SPD mit Arbeitgebern und Gewerkschaften im Kanzleramt zu den anstehenden Reformprojekten der Bundesregierung nannte Schweitzer einen guten Anfang. Die Zusammenkunft sei aber auch überfällig gewesen und dürfe «kein einmaliges Kaffeekränzchen» gewesen sein. (Quelle: dpa)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.