Rotary Club Schweich: Walter Johannes Hauth löst Präsidentin Vera Kölbel ab

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Foto: Rotary Club Schweich Römische Weinstraße/Heidi Neyses-Wimmer

SCHWEICH/TRITTENHEIM. Mit dem Architekten Walter Johannes Hauth als Präsident startet der Rotary Club Schweich Römische Weinstrasse ab dem 1. Juli 2026 in das nächste rotarische Jahr. Er hat bei der Amtsübergabe im Weingut Clüsserath-Weiler in Trittenheim an der Mosel seine Ziele und sein Programm vorgestellt, das er gemäß seiner Profession mit Vorträgen zur Architektur sowie mit einer Clubreise nach Maastricht unter dem Motto “Der Weg ist das Ziel …eine kleine architektonische Reise” als Höhepunkte gestalten will.

Präsidentin Vera Kölbel verabschiedete sich mit viel Lob an die Clubmitglieder, die in ihrem rotarischen Jahr das 10-jährige Jubiläum mitgestaltet haben. Sie legte ihrem Nachfolger Walter Johannes Hauth die Amtskette um und wünschte ihm ein gutes Gelingen im Jahr seiner Präsidentschaft. Ein besonderes Highlight der Feier war die musikalische Gestaltung der Amtsübergabe durch die Musiker Utz Köster und Ulrich Krupp mit Irmel Krupp und den Schülerinnen Cynthia Zimmer und Dana Lopez.

Ein Architekt ist neuer Präsident

Walter Johannes Hauth ist Architekt und in der Region bekannt als Baudirektor durch seine Arbeit für das Bistum Trier sowie im kirchlichen und öffentlichen, kulturellen Bauen. Er leitete Projekte im Bischöflichen Generalvikariat Trier und zeichnet sich insbesondere durch Entwürfe aus, die historische Substanz mit moderner, funktionaler Architektur verbinden. Besondere Auszeichnungen erhielt er für seine Projekte Robert-Schuman-Haus und die Erweiterung der St. Matthias Schule in Bitburg im Rahmen des Architekturpreises Rheinland-Pfalz sowie des Baukulturpreises. Besondere Anerkennung erhielten die großen Umbau- und Erweiterungsbaumaßnahmen für das überregionale Studienhaus St. Lambert.

Ein erfolgreiches rotarisches Jahr mit 10jährigem Jubiläum ist vorbei

Pastpräsident Carl Löwen, Winzer aus Leiwen, würdigte in seiner Laudatio die scheidende Präsidentin. Es gab viel zu berichten. Vera Kölbel richtete das 10jährige Jubiläum am 18. April aus und hat die europäischen Kontakte des Clubs nach Frankreich zum RC Lyon Ouest und dem RC Sanary-sur-Mer ausgedehnt. Eine Delegation aus Sanary-sur-Mer war Gast an der Weinstraße und kam sogar zur Jubiläumsfeier. “Du hast unserem Club neue Verbindungen im Sinne der rotarischen Freundschaften geöffnet”, lobte Carl Löwen wörtlich.

Gemäß ihrem Beruf als Lehrerin hatte Vera Kölbel den Schwerpunkt des Jahres auf Literatur und Sprache gelegt und fördert seit zehn Jahren den Jugendaustausch von Schülerinnen und Schülern in der Region. Carl Löwen sagte wörtlich: “Literatur hat einen hohen Stellenwert in Deiner Wissensvermittlung. Die Referate, sowohl von unseren Mitgliedern als auch von externen Vortragenden haben unser Verständnis der Klassiker als auch von zeitgenössischer Literatur unseren Horizont erweitert und Interesse erweckt.

Füllhorn von Spenden für Region, junge Menschen und Senioren

Besonderes Lob gilt dem Engagement von Vera Kölbel als Jugenddienstbeauftragte sowie ihre intensive Arbeit für den Jugendaustausch von jungen Menschen aus der Römischen Weinstraße: Sie hat in den 10 Jahren seit Bestehen des Clubs neun Schülerinnen und Schülern aus der Region einen Jahresaufenthalt vermittelt: und zwar je zweimal nach Mexiko, USA und Chile; sowie je einmal nach Vancouver, Australien und Argentinien. Diese “Outbounds” leben in rotarischen Gastfamilien, gehen dort in die Schulen, lernen die jeweilige Landessprachen und die Kulturen der Länder kennen.

Austauschülerinnen und Schüler – Inbounds wie ehemalige Outbounds – nahmen an der Feier im Nells Park teil. Pearl Rose Richards aus Australien und Joaquin Ferraz Vieira Da Silva aus Chile leben beide derzeit in Gastfamilien in Fell. Felix Klären geht nach Chile und Hannah Schweikhard geht nach Argentinien. Die Entwicklung der Persönlichkeit dieser jungen Menschen nach einem Jahr ist außergewöhnlich! Zudem wird die Region an der Römischen Weinstraße in Ländern bekannt gemacht, wo sie sonst kaum vorkommen würde.

Im Gegenzug kamen junge Menschen “Inbounds” über die Rotary Clubs ihrer Länder aus entfernten Kontinenten dieser Erde an die Römische Weinstraße, und zwar aus Peru, Taiwan, Australien, Ecuador, Brasilien und Chile. Sie lebten hier in Gastfamilien und gingen in Schweich oder in Trier täglich mit zur Schule. Am Ende sprechen sie alle fließend Deutsch, lernen Deutschland und die deutschen Lebensgewohnheiten kennen.

Zu Ende ging ein erfolgreiches Jubiläumsjahr mit Literatur-Schwerpunkt mit einem Ausblick auf architektonische Themen. (Quelle: Rotary Club Schweich Römische Weinstraße/Heidi Neyses-Wimmer)

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