Strafprozess in Trier: 19 Indoor-Cannabisplantagen betrieben, u.a. in der Vulkaneifel

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Eine Cannabispflanze blüht. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild

TRIER. Am 29. Juni 2026 beginnt vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts Trier unter dem Vorsitz von Richter Dr. Markus Mavany ein Strafprozess wegen u.a. Verbrechen nach dem Konsumcannabisgesetz.

Die Staatsanwaltschaft Trier wirft den insgesamt sieben heute zwischen 27- und 40 Jahre alten Angeklagten vor, in unterschiedlicher Art und unterschiedlichem Umfang als Teil einer größeren Gruppierung, die aus weiteren, gesondert verfolgten Personen bestanden und die sich zum professionellen Anbau von Cannabispflanzen sowie zu dessen Handel zusammengetan haben sollen, agiert zu haben. Dazu seien in mehreren leerstehenden Liegenschaften in Rheinland-Pfalz, dabei unter anderem einer Gemeinde im Vulkaneifelkreis, Hessen und Nordrhein-Westfalen mindestens 19 professionell installierte Indoor-Cannabisplantagen mit einer teils drei- oder vierstelligen Anzahl von Cannabispflanzen betrieben worden. Innerhalb der Gruppierung habe es ein hierarchisches Organisationsmodell gegeben. Die Mitglieder der Gruppierung seien teilweise familiär miteinander verbunden, teilweise untereinander befreundet gewesen. Die Angeklagten des hiesigen Verfahrens hätten nach den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft die Führungsriege gebildet.

Die Angeklagten sollen Beträge in Millionenhöhe aufgrund ihrer Beteiligung erzielt haben. Das Verfahren steht im Zusammenhang mit den erstinstanzlich bereits beendeten Strafverfahren zu den Aktenzeichen 2 KLs 8033 Js 35737/25 sowie 1 KLs 8033 Js 37085/25.

Drei der Angeklagten sind teils erheblich und einschlägig vorbestraft. Alle befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. (Quelle: Landgericht Trier)

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